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Trümmer – Grüße aus der Interzone

Source: http://www.checkyourhead.de

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Wo ist die Euphorie? Eine gute Frage, in einer Welt hedonistisch-konsumorientierter Reizüberflutung, in der jeder nur auf das iPhone-Update und den nächsten Bali-Urlaub wartet. Ich habe leider keine Zeit verzweifelt zu sein. Da sind sie wieder: Songzeilen, die man auch als Claim auf ein T-Shirt drucken oder an Plakatwände in Ehrenfeld, Kreuzberg oder dem Schanzenviertel kleistern könnte. Wobei Stop. Jetzt sind wir wieder in der Marketingwelt gelandet, wobei wir uns ja eigentlich in die Interzone begeben wollten, um die eingangs gestellte Frage zu beantworten. In diese Zwischenwelt entführt uns die inzwischen zum Quartett angewachsenen Hamburger-Band Trümmer mit ihrem neuen Album Interzone. Paul Pötsch, Tammo Kasper, Maximilian Fenski und Helge Hasselberg haben gerade mal knapp zwei Monate benötigt, um das heute, den 29. April, erscheinende Zweitwerk zu produzieren, welches wohl zu einer Hälfte aus knarzigem Deutschpop und zur anderen Hälfte deutlich Stoniger als gewohnt daherkommen soll. Wir sind gesapnnt! Grund zur Euphorie hat daneben in jedem Fall die erste Single Grüße aus der Interzone, in der Trümmer direkt wieder mit dem typisch-rauchigen Gesang von Pötsch, klasse Textzeilen und wilden Gitarren daherkommen.

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La Boum Fatale – Walls (Radio Edit)

Source: sinnbus.de

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You just know it there’s a wall and you just run through it. Vor drei Jahren waren wir noch im Video zu AAA des Hamburger Duos La Boum Fatale unterwegs in der Ego-Perspektive mit Paul Pötsch – Sänger der Indie-Band Trümmer – durchs Hamburger Gängeviertel. Aus dem Duo La Boum Fatale  ist inzwischen eine One-Man-Show um Antonio de Spirt geworden und anlässlich seines im Winter auf Sinnbus erscheinenden Albums Holygram gibt’s was neues vom Wahl-Berliner auf die Ohren. Sinnbus? Genau, das war ja das geniale Label von Bodi Bill, die sicherlich auch als musikalisches Vorbild von Walls, der Vorab-Single von La Boum Fatale Pate standen. Melancholisch, elektronisch und düster geht es hierauf zu mit einigen Aufhellungen durch den Gesang von Andreas Bonkowski.