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Cassius – Action (feat. Cat Power & Mike D.)

Source: http://www.ministryofsound.com

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Don’t you – don’t you do. Und Action heißt es wenn sich mit Cassius, Cat Power und Mike D. eine spannende Mischung aus Electro plus Ballade plus Hip-Hop zusammengefunden hat. Seit fast 20 Jahren machen die Franzosen Cassius aka Zdar und Boom Bass nun schon Elektronische Musik zusammen, erstmals als sie den französischen Hip-Hop-Sänger MC Solaar produzierten, gelten neben Stardust oder auch Daft Punk als Frenchhouse-Pioniere und genießen weiterhin mit The Sound of Violence, Toop Toop oder Feeling For You Airtime auf jeder Retrodisco-Party. Zuletzt ist es allerdings still um Neuerscheinungen der beiden geworden, stattdessen konzentrierte sich Zdar auf die Produktion von Indiebands wie Phoenix, The Rapture, Chromeo oder Kele. Genauso arbeitete er auch mit Mike D. bzw. dessen Beastie Boys und mit US-Songwriterin Cat Power zusammen, woraus auch diese Kollaboration herrührt. Aufgenommen in New York ist Action dabei herausgekommen, ein catchiger Bastard aus Disco, House, Afrobeat und eindringlichen Pop-Hooks. Scheinbar völlig sinnfrei und komplett durchgedreht ist ihr trashiges Tropeninsel-Video.

 

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Miguel Campbell – The Music (Extended Mix)

Source: residentadvisor.net

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The Music in Endlosschleife. The Music in allen Gassen. The Music von Miguel Campbell. Nach dem Erfolg seines Debütalbums Back In Flight School, welches 2012 auf Hot Creations released wurde und auf dem sein finest Vocal-House-Hit Something Special zu finden ist, blieb Miguel Campbell erstmal da, wo seine Musik am meisten gefeiert wurde: Auf Ibiza. So hat er die letzten drei Jahre seine Zeit auf der Partyinsel einerseits mit Touren, andererseits mit Aufnahmen in seinem Studio verbracht. Im vergangenen Jahr ging es dann zurück in seine Heimatstadt Leeds, wo er auch das 2006 gegründete Label Outcross Records betreibt, auf dem nun sein zweites Album gerade herausgekommen ist. Night Drive Without You besitzt 15-Tracks, die “built to take listeners on an abstract, heartfelt journey through a mix of house, funk, jazz and disco“. By the way: Sechs der Songs wurden eingesungen von Benjamin Diamond, den man eventuell noch als Stimme von Stardust’s 1998er Hit Music Sounds Better With You kennt.

 

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MÖWE – You Make Me Feel Good

You make me feel good. Wer hätte das gewusst? 1998 erschien Music sounds better with you von Stardust, das seitdem als die meistverkaufte Single of Housemusic gilt (take this Sky & Sand). Hinter dem French House-Projekt steckten große Namen wie Thomas Bangalter (Daft Punk), der Sänger Benjamin Diamond und Alan Braxe (zig Remixe mit Fred Falke zusammen), die sich bei dem benutzen Sample bei Chaka Khans Song Fate von 1981 bedienten. Aber leider blieb es trotz des Wahnsinnserfolges von Music sound better with you nur bei dieser einzigen Nummer des Trios – und das, obwohl Bangalter angeblich 3 Millionen Dollar angeboten bekam, um eine ganze Platte von Stardust zu produzieren. Satter Sommersound und das wachsende Bedürfnis barfuss im Sand zu tanzen versprüht auch die Version des Klassikers  You Make Me Feel Good des Wiener Duos Mel & Clem aka MÖWE.