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DJ Koze – XTC

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Dirk von Lowtzow fragt: „Warum, lieber Koze, müssen wir KünstlerInnen immer so viel saufen?“ DJ Koze antwortet: „Eine Frage, die in meinem Freundeskreis immer wieder aufs Heftigste diskutiert wird. Ich glaube, es geht darum, den Kopf, die Ratio, den geschwätzigen Geist auszuschalten.“ Derartigen Rauschzuständen widmet sich der Hamburger Altmeister auch bei seinem fließend-wonnevollen neuen Housetrack XTC, der auf Pampa Records herausgekommen ist. Zusammen mit I Haven’t Been Everywhere But It’s On My List, was auf der von Koze verantworteten 50. Ausgabe der DJ-Kicks-Reihe enthalten ist, stellt XTC damit seinen ersten Release seit seines 2013er Albums Amygdala dar.

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DJ Koze – Burn With Me

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In Deutschland spricht man nicht in Aufzügen. Victoria, der grandiose One-Take-Film von Sebastian Schipper, inzwischen ausgezeichnet und in aller Munde, sollte man sich aufjedenfall anschauen. Aber Vorsicht die Eskalation einer Nacht in Echtzeit in Berlin lässt einen nicht hollywodesk gut gelaunt aus dem Kino schlendern. Beginnen wir also von vorn: Eingangssequenz, stroboskoplicht, Berliner-Club und ein deeper schizoider Brainfoodbouncer von DJ Koze. Ursprünglich stammt Burn with Me als B-Seite von der ersten Single La Duquesa seines vor 2 Jahren erschienen Albums Amygdala und drückt seine Hommage an den David Lynch-Charakter Audrey Horne aus der Kult-Serie „Twin Peaks“ aus. Eben jenem Burn with Me hat der Hamburger DJ Koze nun extra ein Victoria Edit verpasst und somit ist die Nummer natürlich auch auf dem prämierten Soundtrack des Films von Nils Frahm enthalten. Zurück zum Film: Zu diesen ekstatischen Beats tanzt nun also alleine die spanische Protagonisten Victoria, beim rausgehen aus dem Club begegnet sie den vier stark betrunkenen Berlinern Sonne, Boxer, Blinker und Fuss. Daraufhin entsteht alleine schon durch das unmittelbare Setting ein intensiver Streifen, bei dem man die Emotionen der Darsteller aufnimmt als wäre man selber mit dabei und ist am Ende irgendwie auch erleichtert, dass der packende Film nach 140 Minuten endlich vorbei ist …