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COMA – Lora

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Source: verstaerker.com

I don’t know why I feel this way. COMA, das Kölner Duo Georg Conrad und Marius Bubat, die für clever-catchy-cosmic Technopop stehen, sind mit frischem Material zurück. Ihr neues, im File-Sharing-Modus entstandenes Album, nennt sich This Side of Paradise und kommt inklusive kunstvollem Schnäbelcover ab dem 9. Oktober via Kompakt daher. Mit dabei sind hier wieder die befreundeten Dillon (Vocals auf „The Wind„) und Edi Winarni (Sänger der Band MIT), der für das Artwork zuständig ist. Irgendwie auch verklärt-paradiesisch wird es in ihrer Vorab-Single Lora, die man ebenfalls auf der neusten Kompakt: Total 15 bestaunen kann und von der es bereits Remixe, u.a. von Robag Wruhme auf die Ohren gibt.Aber COMA treten auch in große Fußstapfen. Schließlich war ihr Erstling In Technicolor eines meiner Lieblingsalben des Jahres 2013! Viele der hierauf enthaltenen Songs kann man übrigens momentan auch im Kino als Soundtrack des Films Hüter meines Bruders genießen. Und dann noch das: Auf Tour geht es als Support von Roosevelt mit den folgenden Dates to remember: 26.11.2015 Häkken (Hamburg) /// 27.11.2015 YUCA (Köln) /// 28.11.2015 Zoom (Frankfurt) ///29.11.2015 Badehaus Szimpla (Berlin).

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Dave DK – Whitehill Feat. Piper Davis

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Source: Kompakt.fm

Into the Woods. Für den Start in den Herbst lassen wir uns heute von der verspult-verhallten deephouse Melancholie von Dave DK verzaubern. Bei dem Song Whitehill erhält er dabei stimmlich-stimmige Unterstützung von Piper Davis, die ja ansonsten viel mit Stimming zusammenarbeitet. Benannt nach einem Tal in Italien heißt sein dazugehöriges Album dann Val Maira, dass via Kompakt erschienen ist und weitere DJ Kozeske Tracks darauf vereint. In David Krasemanns Diskographie, so der bürgerliche Name unseres Berliner Protagonisten, ist Val Maira sein Album Numero 3. Als einer der Resident-DJs des Tresors erschien vor fünfzehn Jahre bereits sein Debüt Sensory Overload und 2007 Lights And Colours.

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Dauwd – Jupiter George

Source: kompakt.fm

Source: kompakt.fm

New Horizons. Während die NASA uns mit immer neuen Fotos vom Pluto versorgt, lassen wir uns lieber in den Bann des größten Planeten unseres Sonnensystems ziehen. Mit Jupiter George vom Briten Dauwd tauchen wir in seine deepen Sphären ein, lassen uns treiben und freuen uns sehr darüber, dass der gerade von London nach Berlin umgezogen Dauwd al Hilali es endlich auch in die Schnurrbartgalaxie geschafft hat. Die Jupiter George EP, auf der auch ein Track mit dem Titel Ritter Sport drauf ist, stellt damit bereits seinen dritten Release innerhalb eines Jahres auf Kompakt dar: Letztes Jahr erschien zunächst die Kindlinn EP mit dem auf Kompakt 14 enthaltenen Lydia und im Herbst kam dann noch die Saleh EP mit dem famosen Moiety heraus.

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In Session: Kölsch

Source: http://www.kompakt.fm/artists/koelsch

Sublime, simmering house music from an artist at the peak of his career. Vollkommen nachvollziehbar was das renommierte Mixmag da von sich gibt, wenn es um den dänischen Produzenten Kölsch geht. So sorgte dieser – eigentlich heißt er Rune Reilly Kölsch – ja vor kurzem mit dem Release seines zweiten Albums 1983 auf Kompakt für ordentliche Jubelstürme bei vielen Anhängern der Schnurrbartgalaxie. Kein Wunder, setzt Kölsch seinem bereits vor 2 Jahren mit seinem Debüt 1977 eingeschlagenen Weg melodischen Techno zu kredenzen fulminant fort. Kollaborationen mit Gregor Schwellenbach (Cassiopeia, Talbot, The Road) dürfen darauf ebenso wenig fehlen wie welche mit Tomas Høffding (Bloodline). Der Titeltrack 1983 eröffnet dann auch seinen ultrastarken Mix, wo wir wieder beim Mixmag wären.

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Barnt – Geffen

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Wenn ihn schon das Electronic Beats-Magazine in die Top-10 der wichtigsten Musiker Kölns aufnimmt (ja, Willy Millowitsch ist mit dabei, die Höhner aber nicht) darf er angesichts unserer donnerstaglichen Zeitreise auch hier nicht fehlen. Dabei stammt Daniel Ansorge bzw. Barnt ursprünglich aus Kiel, wo er bereits als Teenager beim Plattenauflegen den Tänzer in sich entdeckte. Als Zivi lernte er dann Jens-Uwe Beyer (Popnoname) kennen, mit dem er dann später nach Köln weiterzog und unter anderem 2010 das Label Magazine gründete. 2012 gelang ihm dann mit dem außergewöhnlichen Geffen der endgültige Durchbruch und er darf seitdem fleißig um die Welt touren. Ein umfangreiches Interview mit ihm findet ihr dann hier.