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Lawrence Taylor – Bang Bang

Source: http://fashionsoundtrack.com

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Bang Bang. He shot me down. Trotz kugelsicherem Schnurrbart hat mich der 22-Jährige britische Jungspund Lawrence Taylor als er zum ersten Mal Bang Bang ins Mikrofon abfeuert vollkommen abgeschossen. Zu finden ist der grandiose Track auf der gleichnamigen EP, auf der sich auch der tolle Song Waiting For Your Love befindet, der im übrigen bereits zu hören war im Promo-Werbeclip zu Tom Fords ‚Beauty’-Herbstkollektion. Große Namen also und vielleicht nach Jack Garrat, Chet Faker oder Jarryd James der nächste Songwriter-Hype. Allerdings: Allzuviel Output gibt’s vom gebürtigen Birminghamer Lawrence Taylor – der natürlich inzwischen in London lebt – noch nicht zu hören, der seine Vorbilder in den 60’s und 70’s verortet: Led Zeppelin, Black Sabbath, Lynyrd Skynyrd, Bob Dylan und Neil Young. Ganz frisch ist allerdings sein neuer Song Tag Team. „Musik braucht diesen Moment der Magie“, sagt Taylor selber über seine musikalische Herangehensweise, die er während zahlreicher Open Mic Nghts in seiner Heimatstadt trainieren konnte. Ernst wird es für ihn dann, wenn er sich uns Live in der Gegend präsentiert: Am 20.09 ist er in Amsterdam, am 24.09 in Köln, und dann als Support von Birdy am 05.10 in Berlin.

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RÜFÜS – Say a Prayer For Me [Official Video]

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When you call my name it’s like a little prayer. RÜFÜS, das australische Trio, welches mit You Were Right es ja auch auf unsere Jahresbestenliste geschafft hat, wirft uns mit Say A Prayer For Me einen weiteren dicken Brocken tanzbaren Electropop vor die Füße. Zu finden ist die Single dann auf ihrem mit jeder Menge Hits bestückten zweiten Album Bloom. Erschienen ist die LP auf Odeszas’s Foreign Family Collective Label, wo wir dann auch schon beim Who is Who australischen Electropops wären. Denn auch bei einem Blick auf die Urheber ihres Musikvideos zu Say A Prayer For Me sind diese vertreten: So ist der Clip von Toby & Pete, die man auch von ihrer Arbeit an Chet Faker’s Talk is Cheap kennt bzw. Flume’s Remix von Disclosure’s You & Me. Zu sehen und zu hören ist im Clip die Kombination aus Laser-Disco-Show im Wald und den typischen schwerelosen Synthies und dem veträumten Gesang von RÜFÜS. Auf Tour nach Deutschland kommen die drei dann auch für drei Termine im März.

 

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Marcus Marr & Chet Faker – The Trouble With Us

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No Woman, No Cry. Electro-Soul Artist Chet Faker, inzwischen mit weniger Fashion-Bart (und by the way immer ohne Mütze) und nicht mehr in Melbourne, sondern New York City wohnhaft, ist zurück mit neuem Material. Bei The Trouble With Us, welches einer Kollaboration mit dem Londoner DJ Marcus Marr entspringt, geht es ziemlich funkadelic und mitunter schon sehr radiotauglich-electropoppig zu. Mir gefällt’s trotzdem. Und aufgenommen wurde der Song dann im Rahmen der 4-Track-EP Work in einer viertägige Session in den Studios von Marr in London.

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Chet Faker – Bend

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Bend it, bend it, just a little bit. Nick Murphy aka Chet Faker, 1988 in Sydney geboren,  urban trendsetter & coolste Sau 2014 mit seinem Debüt Built on Glass ist wieder da. Naja so halb. Denn bei seinem neuen Track Bend handelt es sich eigentlich um eine bislang unveröffentlichte B-Seite seines famosen Debütalbums. Typisch low-Soul, aber wie Faker in einem Interview verriet hat er sich zuletzt in einem Studio in Brooklyn versteckt, um dort an seinem Zweitwerk mit dem Ziel zu tüfteln einen „heavily performance-based„- Sound zu entwickeln. Und um noch mehr Gossip-News zu verstreuen: Just in diesem Moment residiert der Australier auf dem Hurricane – Festival und danach auf weiteren der großen europäischen Sommerfestivals und vertreibt sich  dazwischen die Zeit mit Treffen mit Todd Terje oder Niels Frahm.

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Jarryd James – Give Me Something

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Give Me Something. Mal wieder Australien, mal wieder modern Pop und somit Hitpotential in der Schnurrbartgalaxie. Unter dem Claim New Wave of Australian Pop Music konnte sich Jarryd James mit seinem ersten Track Do you Remember schonmal in die Riege der Newcomer-Acts von Down Under wie Chet Faker oder Hayden James einreihen. Nicht verwunderlich ist dabei, dass sich für den Sound der Neuseeländische Produzent Joel Little, der bereits mit Lorde, Sam Smith oder Ellie Goulding zusammengearbeitet hat, verantwortlich zeigte. Nun hat der aus Brisbane stammende Singer-Songwriter ein weiteres Stück nachgelegt. Give Me Something erkennt man an dem R&B-inspierten Gesang unterlegt mit souligen Electrobeats. Im August soll dann auch schon das Debütalbum des 30-Jährigen Jarryd James auf einem Majorlabel erscheinen.

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Hayden James – Something About You

(Bildrechte: Monochrome)

Start to shake. Something About You ist mal wieder so ein ganz heißes Ding Housemusic aus Down Under. Stammen tut es von Hayden James, Singer & Songwriter & Producer aus Sydney. Und wiedermal zeigt sich hieran: Was der FC Porto für die Entdeckung neuer Fußballtalente ist, ist das australische Label Future Classic (Chet Faker, Flight Facilities, Classixx oder Flume) für frische Electro-Tunes. So auch Something About You, dass neben hypnotischen Grooves mit dem ultracoolen Gesang James‚ auftrumpfen kann.