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Benoit & Sergio – House With 500 Rooms

Source: Residentadvisor.net

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Our house, in the middle of our street is deeper and bigger than your house. Benoit & Sergio machen keine Tanzmusik — sie erzählen Geschichten. Und weil man sich in einem Haus mit 500 Räumen, gerade angetrunken nachts, leicht verlaufen kann, hilft uns das französisch-amerikanische Duo mit einem unfassbar catchy & smoothen Beat bei ihrem neuen Track House With 500 Rooms bei der Orientierung. Seit 2009 sind Benoit Simon und Benjamin Meyer zusammen in der Welt unterwegs, nachdem sie sich auf einer Party, na klar, in Berlin kennengelernt haben. laut Eigenbeschreibung ziehen die beiden inzwischen in Rom und Berlin sesshaften Produzenten ihre musikalischen Einflüsse aus Bands wie den Talking Heads, Pavement oder auch Roxy Music, aber auch von Elektronic-Acts von Daft Punk über Ricardo Villalobos. All das kulminiert dann in ihrer Musik und führt zu melodramatischen Texten über Einsamkeit, französische Frauen, Wein und Ferraris.

 

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Frankey & Sandrino – Acamar

Source: http://edhid.com

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Summer Closing im Amnesia Club auf Ibiza. Es schweben mehr Handys als Hände am Ende des Sets von Maceo Plex in der Luft, um den Höhepunkt und sich selber zu feiern. Doch der Drop bleibt aus während Four Tets Remix von Eric Prydz’ Opus, einem 9 Minuten monotonen Track, ertönt und viele verwirrte Gesichter hinterlässt. Maceo Plex dazu: Ich bin mir bewusst, dass ein typisches Amnesia-Set aus bouncigem Tech-House besteht. Es macht mir aber keinen Spaß, nur das zu spielen. Da hat Maceo Plex wohl recht und damit das Sternensystem der derzeitigen elektronischen Musikszene durcheinander gewirbelt. Hätte er vielleicht mal besser den Song Acamar – benannt nach dem Stern Theta Eridani – gespielt, eine typisch floatige House-Hymne, und einer der Hits dieses Sommers auf Ibiza. Ein weiter Weg vom Wuppertaler Butan-Club – wo sich unsere beiden heutigen Protagonisten Frankey & Sandrino kennengelernt haben – bis auf die spansiche Partyinsel. Sandrino war hier in den 00er Jahren Resident-DJ und lebt heute in Berlin und hinter Frankey steckt der Essener Frank Beckers der auch einer von D-Nox & Beckers ist.

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DJ Koze – Burn With Me

dj-koze

In Deutschland spricht man nicht in Aufzügen. Victoria, der grandiose One-Take-Film von Sebastian Schipper, inzwischen ausgezeichnet und in aller Munde, sollte man sich aufjedenfall anschauen. Aber Vorsicht die Eskalation einer Nacht in Echtzeit in Berlin lässt einen nicht hollywodesk gut gelaunt aus dem Kino schlendern. Beginnen wir also von vorn: Eingangssequenz, stroboskoplicht, Berliner-Club und ein deeper schizoider Brainfoodbouncer von DJ Koze. Ursprünglich stammt Burn with Me als B-Seite von der ersten Single La Duquesa seines vor 2 Jahren erschienen Albums Amygdala und drückt seine Hommage an den David Lynch-Charakter Audrey Horne aus der Kult-Serie „Twin Peaks“ aus. Eben jenem Burn with Me hat der Hamburger DJ Koze nun extra ein Victoria Edit verpasst und somit ist die Nummer natürlich auch auf dem prämierten Soundtrack des Films von Nils Frahm enthalten. Zurück zum Film: Zu diesen ekstatischen Beats tanzt nun also alleine die spanische Protagonisten Victoria, beim rausgehen aus dem Club begegnet sie den vier stark betrunkenen Berlinern Sonne, Boxer, Blinker und Fuss. Daraufhin entsteht alleine schon durch das unmittelbare Setting ein intensiver Streifen, bei dem man die Emotionen der Darsteller aufnimmt als wäre man selber mit dabei und ist am Ende irgendwie auch erleichtert, dass der packende Film nach 140 Minuten endlich vorbei ist …

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Duke Dumont – The Giver (Reprise) – Official Video

Duke-Dumont

You’re that special someone who makes me wanna give in.The Giver war einer der Dance-Hits des Jahres 2012 und markierte dabei erst den Startschuss für den immensen Erfolg den Duke Dumont daraufhin im Mainstream einheimste. Dem 32-jährigen Londoner widerfuhren schließlich danach beeindruckende Top-Chartplatzierungen in UK von #1 sowohl für Need U (100 %) als auch bei I Got you sowie #2 für Won’t look Back. Not bad sagen wir, aber uns gefällt immer noch The Giver im Original am aller aller besten. Mal sehen, was er nun für das refreshing von The Giver (Reprise) einspielen wird, was zudem sein Debütalbum ankündigt. Im neuen Clip steigt ein ziemlich smarter Jesus aus dem Meer und will in Venice Beach so viel Gutes geben. Aber was gut gemeint ist entpuppt sich nach Berührung mit dem Heiland für die Begünstigten als fataler Fehler …

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Fukkk Offf – Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me / Rave is King

fukkkofff
Rave is King. Reiner Zufall, dass unser Throwback Thursday-Post mit dem heutigen Vatertag zusammenfällt und es ausgerechnet bratzenden Prollo-Electro auf die Bierbäuche gibt. 2009 erhält der Hamburger Bastian Herrhorst aka Fukkk Offf Zutritt in die Ravegalaxie mit den beiden derb-brachialen Nummern Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me und Rave is King, die mir neulich zufällig als Soundtrack in dem Film Who am I zur Untermalung – na klar – Berliner Partyexzesse begegnet sind. Also merke: Wenn es auf der nächsten Party vor lauter Couples und vom Berufseinstieg gestresster Young Professionals wimmelt, einfach mal das Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me Album von Fukkk Offf in die Playlist droppen, Sonnenbrille aufsetzen und mit der Bierdusche beginnen. Kommt sicherlich richtig gut an ….

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The New Sins – Lights Down

Lights Down & Ohren auf! Die Londoner Nick Phillips und Lou Hayter, ehemalige Keyboarderin des New Young Pony Clubs, sind zusammen als The New Sins unterwegs. Zu Lights Down,  dass neben knackigen Beats von den icecoolen Vocals Hayters getragen wird, wird nun im dazugehörigen Clip das flackernde Clublicht angeworfen. Einen flotten Remix von Lights Down gibt’s dann noch von Waze & Odyssey obendrauf, der auch auf dem Magic Tape 50 zu finden ist.