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Hayden James – Just A Lover

Source: http://www.futureclassic.com.au

In my heart, you were just a lover. Es könnte so einfach sein, denkt und singt Hayden James in seinem neusten Track Just A Lover, den uns der Australier bereits im Frühsommer via Future Classic serviert hat. Hayden James? Genau, dass war der Typ aus Sydney, der uns bereits vor 2 Jahren mit dem grandiosen Something About You und seinem zeitgemäßen und tanzbaren deep groove umgehauen hat. Jetzt also erneut und das auf eine charmant-coole Weise. Achtet mal auf das Piano am Ende .. irgendwie schön, oder?

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I Heart Sharks – Walls

Source: http://read.tidal.com/article/i-heart-sharks-fast-wie-schokolade

This is our house. Let’s make it a home. I Heart Sharks sind mit der tollen Indiedance-Nummer Walls, an der sie vier Jahre geschrieben haben, zurück auf der Tanzfläche und haben direkt mal ihr drittes Album Hideaway mitgebracht. Die Geschichte hinter der Band liegt diesmal wieder im Club, als 2007 drei jungen Männern im Berliner Berghain die Idee kam, Synthies und Gitarrenriffs miteinander zu verknüpfen. Gesagt getan und mit ihrem Hit Neuzeit und im Gefolge von Bands wie Two Door Cinema Club oder den Friendly Fires waren sie nun selber die Protagonisten im Indieclub um die Ecke.

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Metronomy – Old Skool

Source: http://diymag.com

Wohin du gehst sagst du nicht mehr. Vielleicht schmeißt du ja mit deinen neuen Freunden ne Party. So ne richtige Erwachsenenparty im 70er Charme mit Disco im Wohnzimmer, Häppchen und leckeren Lachsdips, sowie einem wilden Lockengelöt auf der Tanzfläche. Ich glaub da komm ich auch schnell hin! Kein Quatsch: Im Interview beschreibt Joseph Mount, das Mastermind hinter Metronomy, das neuste Album Summer 08 als eine Platte, welche die verblassenden Erinnerungen an das Jüngersein und der Zeit, als er noch in Clubs ging, einfängt und sie mit dem Selbstvertrauen reflektiert, was ihm zu der Zeit fehlte. Mount ist inzwischen 34, lebt mit seinem Sohn in Paris, wo er auch die neuste Metronomy LP komplett alleine aufnahm und es im geistigen Anschluss an ihr Breakthrough-Album Nights Out (2008) ansieht. Erster Single daraus war Old Skool, mit dabei im Video ist etwa Ben Crompton (einer der Nachtwache bei Game of Thrones) und Scratches von Mix Master Mike von den Beastie Boys.

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Glass Animals – Life Itself

Source: http://readdork.com/

She said I look fat but I look fantastic. How to Be a Human Being? Keine schlechte weil essentielle Frage und deshalb auch gar kein verkehrter Albumtitel den sich die Glass Animals da ausgedacht haben. Die ersten beiden Singles Youth und Life Itself klingen eher nach New York, LA oder Sydney, als nach ihrer britischen Heimat Oxford und Indietronic / Alternative R’n’B sind wohl die passenden Genrebezeichnungen des Nachfolgers der 2014er LP ZabaLife Itself ist über einen Außenseiter, der einfach nicht in die Gesellschaft passt und deshalb „spends more time alone in his own head, getting stranger, and it becomes an awful cycle of doom.“ Knifflig. So haben es die Glass Animals auch für die weiteren 10 Tracks des Albums gemacht: Pro Song ersann Sänger Dave Bayley einen Charakter, dessen Geschichte er erzählt. Grundlage der Storys waren dabei zahlreiche Telefonate, die sie während ihrer Tour geführt und mitgeschnitten haben.

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Du Tonc – Slow Down (Mighty Mouse Remix)

Source: m-magazine.co.uk

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Wer hätte das Gedacht? Ein Rendezvous im verrauchten Pariser Social Club kam einem Flügelschlag eines Schmetterlings gleich und führte zu einer Reise die so niemand erwartet hätte. So schafften es der Nordengländer Mighty Mouse und Matt Van Shie, Bassist der australischen Indieband Van She, als Electro-Duo Du Tonc auf Anhieb mit Darkness in den Hollywood Film Entourage und wurden in der Hype Machine als  ‚Ones To Watch‘  für ihr Rework eines Aliyah Songs gewürdigt. Jetzt gibt’s neue Disco Vibes mit Slow Down von Du Tonc, die hier gleich nochmal in einem aufgepowerten Mighty Mouse-Remix um die Ecke kommen.

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Golf – Zeit zu Zweit (Roosevelt Extended Remix)

Source: http://diffusmag.de

Source: http://diffusmag.de

Du bist mir egal, bis ich es dir bin. Keine Zeit zu Zweit im Tindergarten? Kein Problem von Zeit zu Zeit ist ja allein sein auch nicht schlecht. Umso besser das die Kölner Gruppe Golf dieses Jahr ihr tolles Debüt Playa Holz dafür released haben. Schwer zu empfehlen ist natürlich jeder Song darauf – wir berichteten – aber auch der hypnotisierende Remix zu Zeit zu Zweit von Roosevelt ist genusswürdig – allein oder zu Zweit.

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Boxed In – Jist

Source: neverenoughnotes.co.uk

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Climbing to the top now, on a search for cleaner air. Boxed In, das Quartett um Sounderspürer Oli Bayston, begleitet uns in der Schnurrbartgalaxie seit ihrem 2015er Debüt. Nun erscheint bereits mit Melt Album Nummer 2, auf dem uns wieder ultra- smoothe Beats und ein kuscheliger Gesang begrüßen. Just can’t get the jist of it fragt Bayston in der ersten Auskopplung Jist und zeigt uns damit direkt wohin es weiter geht mit seinem casual post-workout half-speed cool down.Die Idee Musik umzusetzen ergriff er in Manchester zunächst mit der Rockkapelle Keith. Es folgten schnell Projekte, bei denen er diverse UK-Künstler wie George Fitzgerald oder Lianne La Havas produzierte, aber eben auch an seinem eigenen Dancepop-Werk als Boxed In bastelte. Mit Forget gibt es übrigens bereits eine weitere flockig-poppige Singleauskopplung zu bestaunen.

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Roosevelt – Fever

Source: Intro.de

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A fever you can’t sweat out. Schon seit gut drei Jahren warten wir nun auf das Debütalbum von Roosevelt und mit uns (sicherlich) fast die ganze Welt. In dieser Zeit ist der Kölner Produzent Marius Lauber alias Roosevelt vom rheinischen Electro-Geheimtip zur von Pitchfork gepriesenen, globalen Pop-Hoffnung gewachsen. Am 19. August wird endlich sein Debüt bei City Slang erscheinen und vorab teilte der Künstler ja bereits ein Video zu Colours / Moving On uns mit. Weiter geht’s mit tropikanischer Daytime Disco und seinem Track Fever. Also flott einen Tequila Sunrise gemixt und Füße ins azurblaue Meer baumeln lassen.
Nochmal die Tracklist der selbstbetitelten LP:

1. Intro
2. Wait Up
3. Night Moves
4. Belong
5. Moving On
6. Heart
7. Colours
8. Sea
9. Daytona
10. Fever
11. Hold On
12. Close

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Digitalism – Go Time

Source: http://www.meltfestival.de

Source: http://www.meltfestival.de

Let’s Get Friday Out Of The Way. Es wurde mal wieder Zeit: Seit 2004 sind die beiden Hamburger Jens „Jence“ Moelle und Ismail „Isi“ Tüfekç als Digitalism unterwegs und haben es als Nu-Rave-Pioniere zu beeindruckendem internationalem Renommee gebracht. Der ansteckend positiven Hoch-die-Hände-Feel-Good-Electropop Mentalität kombiniert mit Rave und House-Elementen sind sie seitdem treu geblieben. Na klar, ihr letztes Ausrufezeichen Wolves war schon als Vodafone-Commercial-Clip ganzschön grenzwertig, aber trotzdem irgendwie auch ziemlich catchy. Jetzt also nach dem famosen 2007er Album Idealism, und dem 2011er I Love You Dude endlich Album Nummer drei. Mirage wird es heißen und mitsamt 15 Tracks am 13. Mai erscheinen, eingebettet mit einer großen Welttournee und diversen Festivalbesuchen. Das wunderbare Go Time ist der dritte Soundeindruck nach Utopia und Battlecry und steht schon jetzt bereits ganz oben in unserer Rotationsliste.

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RÜFÜS – Say a Prayer For Me [Official Video]

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When you call my name it’s like a little prayer. RÜFÜS, das australische Trio, welches mit You Were Right es ja auch auf unsere Jahresbestenliste geschafft hat, wirft uns mit Say A Prayer For Me einen weiteren dicken Brocken tanzbaren Electropop vor die Füße. Zu finden ist die Single dann auf ihrem mit jeder Menge Hits bestückten zweiten Album Bloom. Erschienen ist die LP auf Odeszas’s Foreign Family Collective Label, wo wir dann auch schon beim Who is Who australischen Electropops wären. Denn auch bei einem Blick auf die Urheber ihres Musikvideos zu Say A Prayer For Me sind diese vertreten: So ist der Clip von Toby & Pete, die man auch von ihrer Arbeit an Chet Faker’s Talk is Cheap kennt bzw. Flume’s Remix von Disclosure’s You & Me. Zu sehen und zu hören ist im Clip die Kombination aus Laser-Disco-Show im Wald und den typischen schwerelosen Synthies und dem veträumten Gesang von RÜFÜS. Auf Tour nach Deutschland kommen die drei dann auch für drei Termine im März.