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DJ Koze – XTC

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Dirk von Lowtzow fragt: „Warum, lieber Koze, müssen wir KünstlerInnen immer so viel saufen?“ DJ Koze antwortet: „Eine Frage, die in meinem Freundeskreis immer wieder aufs Heftigste diskutiert wird. Ich glaube, es geht darum, den Kopf, die Ratio, den geschwätzigen Geist auszuschalten.“ Derartigen Rauschzuständen widmet sich der Hamburger Altmeister auch bei seinem fließend-wonnevollen neuen Housetrack XTC, der auf Pampa Records herausgekommen ist. Zusammen mit I Haven’t Been Everywhere But It’s On My List, was auf der von Koze verantworteten 50. Ausgabe der DJ-Kicks-Reihe enthalten ist, stellt XTC damit seinen ersten Release seit seines 2013er Albums Amygdala dar.

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Golden Features – No One (feat. Thelma Plum)

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It’s getting higher. Big in Australia und ein Mann mit einer goldenen Maske. Golden Features, hinter dem sich der 23-jährige & kunstaffine Australier Tom Stell versteckt, bleibt lieber anonym und lässt die Musik für sich sprechen. Im letzten Jahr sorgte er in seiner Heimat bereits mit dem düsteren Dub-House Track Tell Me für Furor. Neu ist jetzt die XXIV EP auf der mir am meisten No One gefallen hat, bei dem sich der Newcomer stimmtlichen Support von der ebenfalls aus Australien stammenden Thelma Plum geholt hat.

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Disclosure – Bang That

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Shake that thing. Das verflixte zweite Album steht also nun auch bei den vor 2 Jahren so abgefeierten Brüdern Guy und Howard Lawrence alias Disclosure an. Erstes Lebenszeichen seit fast 2 Jahren ist der – liest man die Kommentare auf Soundcloud –  für viele Fans completely disappointing Track Bang That, dabei wollten die Beiden ihren Fans lediglich schonmal was Gutes mit in den Sommer geben. Hoffnung macht derweil, dass Bang That nicht repräsentativ für das neue Album stehen wird, glaubt man der Aussage, dass die neuen Tracks „song based“ sein sollen, damit man nicht nur als House-Act wahrgenommen wird. Es darf also schon schwer spekuliert werden, wer die womöglich noch bekannteren Gastsänger (Sam Smith, klar aber auch Madonna? Rihanna oder gar Robbie Williams?) sein werden. Fest steht dagegen, dass Disclosure fleißig an ihrem Zweitling schrauben, damit dieser Ende des Jahres ready ist. Und ob Bang That darauf dann enthalten sein wird, steht noch in den Sternen …

Und für alle, die ihr grandioses Debüt Settle aus dem Jahr 2013 noch immer nicht satt gehört haben, gibt’s hier nochmal ihren freshen Live-Auftritt beim Pitchfork Music Festival in Paris.

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CHVRCHES – Lies (Tourist Remix)

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I can feed your dirty mind. Genau vor 3 Jahren stellte das Glasgower Electro-Pop Trio CHVRCHES ihren Track Lies zum freien Download ins Netz und gingen kurz darauf auch der geschmackssicheren Guardian-Kolumne New band of the day in die Fänge. Es folgten weitere famose Nummern wie The Mother We Share und Recover und schon waren die Schotten Hype und in aller Munde. Dabei kam der Erfolg – natürlich auch bedingt durch den zeitgemäßen Sound – nicht so überraschend, bewiesen sich doch zwei der drei Bandmitglieder bereits in Projekten wie The Twilight Sad oder Aereogramme. Ein trauriges Piano, die verlorene Stimme von Lauren Mayberry prägen das tolle Lies, für dessen atmosphärischen Remix der Londoner Tourist genau der Richtige war und die passende Prise Beat hinzugefügt hat. Und noch aktuelle good News: CHVRCHES befinden sich derzeit im Studio und basteln an Album Numero 2 …

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George FitzGerald – Full Circle (feat. Boxed In)

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You spin me right round, baby, right round. Nächste Woche erscheint das Debütalbum Fading Love vom in Berlin wohnhaften UK-Houseboy Georg FitzGerald. Floor-filling house mit I Can Tell (By the Way you move) kannten wir von ihm ja schon, nun kreist er mit melancholisch-poppigem Deephouse bei Tom Selleck 2000 seine Runden. Inspiriert von einem Zeitungsartikel über Eric Cantona, den er zufällig auf den Straßen Berlins fand (Cantona Comes Full Circle) bekommt er bei Full Circle Unterstützung von Oli Bayston, Teil der Londoner Electroniker Boxed In, der uns seine Liebesgeschichte erzählt.

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Hayden James – Something About You

(Bildrechte: Monochrome)

Start to shake. Something About You ist mal wieder so ein ganz heißes Ding Housemusic aus Down Under. Stammen tut es von Hayden James, Singer & Songwriter & Producer aus Sydney. Und wiedermal zeigt sich hieran: Was der FC Porto für die Entdeckung neuer Fußballtalente ist, ist das australische Label Future Classic (Chet Faker, Flight Facilities, Classixx oder Flume) für frische Electro-Tunes. So auch Something About You, dass neben hypnotischen Grooves mit dem ultracoolen Gesang James‚ auftrumpfen kann.

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Gregory Porter – Liquid Spirit (Claptone Remix)

Clap your hands now! Immer wieder Claptone: Bereits im letzten Jahr verzückte uns der Mann mit der venezianischen Maske mit Highlights wie den Remixen von Metronomy oder auch Sirens of Lesbos, die es selbstverständlich auch auf unseren Mix of the year gebracht haben. Sein nächster Streich widmet sich jetzt Liquid Spirit, dem titelgebenden Track von Gregory Porters, dem stets mit Ballonmütze umhüllten US-Jazzmusiker, Grammy-Gewinnenden 2013er Album. Dabei wollte Claptone sich erst garnicht an das Stück wagen: Nachdem er zunächst das Remix-Angebot dankend ablehnte, entschied sich Claptone dann doch 1 Jahr später um und katapultiert die Nummer aus dem verrauchten Jazzclub auf den rauschenden Dancefloor.