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Tomas Barfod – Hope In A Box

Source: http://www.secretlycanadian.com

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Hope In A Box. Tomas Barfods musikalische Karriere begann bereits in jungen Jahren als er von seinem Vater ein Schlagzeug mitsamt Musikunterricht geschenkt bekam. An den Drums sitzt der zwischen LA und Kopenhagen pendelte Enddreißiger bei den dänischen Indierockern WhoMadeWho noch immer. Gleichzeitig widmet er sich aber stets seiner zweiten Passion, der elektronischen Tanzmusik. Hier kam zuletzt auf dem US-Label Friends of Friends seine 7-Track Glory EP heraus auf der sich auch das hier zu hörende instrumentelle Hope In A Box befindet. Nach 2 Minuten pumpt der Bass, die Synthies schwingen und der nächtliche Sternenhimmel leuchtet auf.

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Monkey Safari – Walls (Moby Remix)

Source: facebook.com

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Nothing gonna stop me now. Monkey Safari , der dritt bekannteste Export aus Halle (nach Hans-Dietrich Genscher und Georg Friedrich Händel) und ein treuer Begleiter unserer musikalischen Vorlieben in der Schnurrbartgalaxie lässt wieder von sich hören. Walls, so auch der Name der EP der auf ihrem eigenen Label Hommage, welcher diesen Spätsommer released wurde, bekommt hier einen besonderen Feinschliff von Elektro-Pionier Moby. Eine mystische Nummer mit transzendenten Klavieren und traumhaften Vocals. Bald schon soll dann auch ihr zweites Album erscheinen und man darf gespannt sein, ob den beiden Brüdern Lars und Sven weitere House-Hits wie  Hi Life gelingen.

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Beacon – Preserve

Source: ghostly.com

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I won’t be blinded anymore. Preserve heißt die erste Singleauskopplung des im Februar via Ghostly erscheinenden zweiten Albums Escapements des Brooklyner-Electropop-Duos Beacon. Thomas Mullarney III und Jacob Gossett lernte sich am Pratt Institute in Brooklyn kennen, wo beide Bildhauerei bzw. Malerei studierten. Ziemlich arty also. 2011 wurden sie dann von Stereogum zu einer Band to Watch auserkoren und 2013 brachten Beacon ihr Debütalbum The Ways We Separate heraus. Während hier noch der thematische Fokus auf dem Weltall lag, geht es bei Escapements um das Thema Zeit und wir werden erneut zur Dark Side Of Sweet Melody verführt.

 

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Mano Le Tough – I See Myself In You

Source: http://clubber.rs

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Me, Myself and I. Der „Wohlfühl-Sound des Dancefloors“ (De:Bug) ist weitergereift zurück. Mano Le Tough verfrachtet uns mit I See Myself In You wieder in Traumlandschaften und kündigt damit gleichzeitig 10 neue Tracks seines zweiten Albums Trails an, dem Nachfolger des großartigen 2013er Albums Changing Days. Nachdem der Ire Niall Mannion aka Mano Le Tough 2014 ungefähr 100 DJ-Sets gespielt hat war es für Ihn an der Zeit mal Pause zu machen und sich nach Meilen an den Züricher See zu seiner Freundin zurückzuziehen. Der eigentliche Plan war es dann auch erst, sich dem neuen Album sowohl in seiner Wahlheimat Berlin als auch in der Schweiz anzunehmen. Doch die bezaubernde Gegend und die täglichen Wander-Touren durch die Berge (daher auch der Albumtitel) ließen dann Mano doch hier gänzlich entschleunigen, und die teilweise schon 18 Monate alten Soundfragmente zum wiedermal auf Permanent Vacation erschienenen Album zusammenschweißen.

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Icarus – Ride This Train (Icarus Basement Mix)

Source: facebook.com

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Der Sonne entgegen. Hoch hinaus wollen die beiden aus Bristol stammenden Brüder Tom und Ian Griffiths. Unter dem Projektnamen Icarus ist ihnen das bereits vor über einem Jahr gelungen, als sie einen bemerkenswerten Remix von Watermäts Bullit angestellt haben. Das sie mehr als nur ein one-trick pony sind beweisen die beiden nun mit dem ultracoolen Ride This Train, einem Beleg für die spannende UK Urban-Fusion-Electronic dieser Tage. Nicht zuletzt dank der einprägsmen Vocals von Aniff Akinola.

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Bodhi – Brawd

Source: http://kickkicksnare.com

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Come on Baby light my fire. Heute geht es erstmal runter mit dem Aufzug ins tiefe Untergeschoss walisischer deephouse-Musik, wo wir die beiden 27 -jährigen Olly Howells und Luke Welsby antreffen, die zusammen als Bodhi und ihrem neuen Track Brawd uns eine gehörige Portion Emotional-Electro verpassen. Nach Jahren in Bands und anderen musikalischen Arrangements haben sich Bodhi, nach dem Kennenlernen (mal wieder) auf einer Clubnacht, in Cardiff gegründet und sich zunächst an Samples für London Grammar, The XX oder Sampha versucht. Weitere Aufmerksamkeit erlangten sie dann durch Releases auf Labels wie Ten Thousand Yen, Future Classic, Exploited oder auch Rinse und einer Zusammenarbeit mit dem Brit-Award nominierten George The Poet. Jetzt also folgt die Howler EP via  Black Butter Records und lässt durch den gekonnt coolen deephouse-Pop uns ein paar Stockwerke höher ins Licht fahren.

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JackLNDN – Deep House London Mixtape #060

Source: deephouseamsterdam.com

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I’m going deeper Underground. Jack LNDN, der Electric Disco Man aus der britischen Hauptstadt hat für das Online Musik Magazin Deep House Amsterdam, mit seinen beiden Ablegern London und Ibiza, diesen groovigen Deep House Mix gebastelt. Allein die erste Nummer, Hold On von Amtrac fordert zum Weiterhören auf. Die komplette Tracklist und einen freien Download to go findet ihr dann nach dem Klick.

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La Boum Fatale – Walls (Radio Edit)

Source: sinnbus.de

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You just know it there’s a wall and you just run through it. Vor drei Jahren waren wir noch im Video zu AAA des Hamburger Duos La Boum Fatale unterwegs in der Ego-Perspektive mit Paul Pötsch – Sänger der Indie-Band Trümmer – durchs Hamburger Gängeviertel. Aus dem Duo La Boum Fatale  ist inzwischen eine One-Man-Show um Antonio de Spirt geworden und anlässlich seines im Winter auf Sinnbus erscheinenden Albums Holygram gibt’s was neues vom Wahl-Berliner auf die Ohren. Sinnbus? Genau, das war ja das geniale Label von Bodi Bill, die sicherlich auch als musikalisches Vorbild von Walls, der Vorab-Single von La Boum Fatale Pate standen. Melancholisch, elektronisch und düster geht es hierauf zu mit einigen Aufhellungen durch den Gesang von Andreas Bonkowski.

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Dauwd – Jupiter George

Source: kompakt.fm

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New Horizons. Während die NASA uns mit immer neuen Fotos vom Pluto versorgt, lassen wir uns lieber in den Bann des größten Planeten unseres Sonnensystems ziehen. Mit Jupiter George vom Briten Dauwd tauchen wir in seine deepen Sphären ein, lassen uns treiben und freuen uns sehr darüber, dass der gerade von London nach Berlin umgezogen Dauwd al Hilali es endlich auch in die Schnurrbartgalaxie geschafft hat. Die Jupiter George EP, auf der auch ein Track mit dem Titel Ritter Sport drauf ist, stellt damit bereits seinen dritten Release innerhalb eines Jahres auf Kompakt dar: Letztes Jahr erschien zunächst die Kindlinn EP mit dem auf Kompakt 14 enthaltenen Lydia und im Herbst kam dann noch die Saleh EP mit dem famosen Moiety heraus.

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Fort Romeau – Saku

Source: Facebook

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Concept record alert. Der Fairlight CMI wurde von den beiden Australiern Peter Vogel und Kim Ryrie Ende der 70er entwickelt und gilt als die Mutter aller samplebasierten digitalen Synthesizer. Insbesondere durch prominente Nutzer wie Peter Gabriel, Stevie Wonder oder Kate Bush erlangte das Instrument in den frühen 1980er Jahren Weltruhmstatus. Eben jenem Sampler hat nun der Londoner Michael Greene alias Fort Romeau eine ganze EP mit dem Namen Fairlights gewidmet in dem er hierbei verschiedene  Fairlight-gesampelte Housearrangements zusammengebastelt hat. Besonderes gelungen ist ihm die herzzerbrechende Dancefloor-Romanze Saku, bei der ihr jetzt mal ganz interaktiv selber auf Soundspourensuche gehen dürft … Auch gut sind dann noch die beiden bisherigen Alben des Briten Kingdoms (2012) und aus diesem Jahr das via Ghostly herausgekommene Insides.