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Foals – Give It All (Lindstrom Remix)

Source: Wikipedia.Org

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I give it all, this is the reason why I sing. Sie wollten ihn und sie haben ihn bekommen. Der norwegische space-disco Hexenmeister Hans-Peter Lindstrøm alias Lindstrøm wurde von den britischen Math-Rockern Foals auserkoren einen Remix ihrer jüngsten Single Give It All aus ihrer LP What Went Down zu zaubern. 8 Minuten später weiß man, dass es ihm mal wieder gelungen ist ein hypnotisches Danceepos zu erschaffen und man kann sich phantasievoll vorstellen, wie Yannis Philippakis auch eine ziemlich gute House-Diva abgeben würde. 

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Marcus Marr & Chet Faker – The Trouble With Us

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No Woman, No Cry. Electro-Soul Artist Chet Faker, inzwischen mit weniger Fashion-Bart (und by the way immer ohne Mütze) und nicht mehr in Melbourne, sondern New York City wohnhaft, ist zurück mit neuem Material. Bei The Trouble With Us, welches einer Kollaboration mit dem Londoner DJ Marcus Marr entspringt, geht es ziemlich funkadelic und mitunter schon sehr radiotauglich-electropoppig zu. Mir gefällt’s trotzdem. Und aufgenommen wurde der Song dann im Rahmen der 4-Track-EP Work in einer viertägige Session in den Studios von Marr in London.

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LOYAL – Blue & The Green

Source: facebook.com

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Don’t give up. Tanzmusik für das Ende einer langen Nacht präsentiert uns der next Hype aus London. LOYAL sind sechs Hände und eine Stimme, gegründet aus der gemeinsamen Liebe für Kate Bush, Disco und Stanley Kubrick. Wunderbaren melancholischen Electropop fabrizieren die drei auf ihrem bislang einzigen zu hörenden (Bilder sucht man vergeblich) Track  Blue & The Green. Dieser beschäftigt sich nach Aussage der Band mit der Frage „whether it’s better to fight for something once cherished, or the decision to give up and leave this thing behind. Blue and the green represents land and sea (the earth) as well the emotions of sadness and jealousy.“ Traurig aber schön. Genauso wie die stimmigen Soul Samples. Veröffentlicht wurde das Ganze übrigens beim renommierten Londoner-Label Good Years, hier released auch Banks, und man darf nach der beschriebenen Zutatenliste und diesem ersten Vorgeschmack auf weiteren Output von LOYAL sehr gespannt sein.

 

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HÆLOS – Cloud Nine

Source: matadorrecords.com

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Why did you leave me? Lass uns die Wolke vier bitte nie mehr verlassen, weil wir auf Wolke sieben viel zu viel verpassen. Ob das die Antwort auf die eingangs gestellte essentielle Liebeskummer-Frage ist, sei mal dahingestellt. Wobei Cloud Nine, zu Deutsch siebter Himmel, ja auch eine Droge sein soll, die bei Menschen tierische Verhaltensweisen auslöst. Begeben wir uns lieber stattdessen auf altbewährtes Terrain und widmen unsere Aufmerksamkeit dem Londoner Trio HÆLOS. Lotti, Arthur und Dom haben Anfang des Jahres immer mehr Radio Airplay in England erhalten, so bei den renommierten BBC Radio 1 Sendungen von Annie Mac und Zane Lowe und wurden als heiße Newcomer auf Matador Records gesigned. Hier haben sie dann auch im Sommer ihre EP Earth Not Above herausgebracht, wo auch das dunkle Stück Cloud Nine, welches durch die weiblich getragenen Stimme an Tracks à la Portishead & Massive Attack erinnert.

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La Boum Fatale – Walls (Radio Edit)

Source: sinnbus.de

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You just know it there’s a wall and you just run through it. Vor drei Jahren waren wir noch im Video zu AAA des Hamburger Duos La Boum Fatale unterwegs in der Ego-Perspektive mit Paul Pötsch – Sänger der Indie-Band Trümmer – durchs Hamburger Gängeviertel. Aus dem Duo La Boum Fatale  ist inzwischen eine One-Man-Show um Antonio de Spirt geworden und anlässlich seines im Winter auf Sinnbus erscheinenden Albums Holygram gibt’s was neues vom Wahl-Berliner auf die Ohren. Sinnbus? Genau, das war ja das geniale Label von Bodi Bill, die sicherlich auch als musikalisches Vorbild von Walls, der Vorab-Single von La Boum Fatale Pate standen. Melancholisch, elektronisch und düster geht es hierauf zu mit einigen Aufhellungen durch den Gesang von Andreas Bonkowski.

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Vimes – Kyra

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Source: Pressepic, Credits by Stefan Braunbarth

When I lose myself in you. Vor gut zwei Jahren betrat das Kölner-Duo Azhar Syed & Julian Stetter aka VIMES mit dem fulminanten earcatcher Celestial die Bühne. Es folgten daraufhin Auftritte bei renommierten Szeneveranstaltungen wie dem Eurosonic (NL), dem Great Escape (UK) und SXSW (Austin/Texas) und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis weiterer Output der Beiden in Form eines ganzen Albums ans Tageslicht kommen sollte. Zusammen mit dem Produzent Jochen Naaf (Xul Zolar, Hundreds) hat sich VIMES dafür einige Zeit im Studio verschanzt und präsentiert uns nun die Ankündigung ihres Debütalbums Nights In Limbo, welches im Februar via Humming Records erscheinen wird. Vorab geht es mit der ersten Single Kyra daraus ziemlich elektroid-dunkel zu. Die Band sagt dazu: Kyra symbolisiert das Unbekannte. Gewissermaßen einen Schwebezustand, in dem wir uns während der Aufnahmen zu unserem Debüt-Album befanden. Aber Kyra spiegelt gleichzeitig auch die Welt wider, in der wir uns befinden – eine Welt, die ständig in Bewegung ist. Das Resultat ist eine Symbiose aus Song und Track, die alles beinhaltet wofür wir stehen. Letztendlich ist Kyra auch unsere Art zu sagen: VIMES sind wieder da!

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Goldroom – Waiting To Ignite (feat. Ren Farren)

Source: nesthq.com

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There is reason why we meet each other. Zeitumstellung mal anders. Anstatt den abfallenden Blättern hinterherzuschauen, blicken wir zurück in den Sommer und lassen uns mal wieder von Goldroom einheizen. Das 2011 entworfene Projekt des studierten Psychologen Nick Legg, benannt nach einer Bar in LA, steht ja spätestens seit dem  fancy Remix von Mother Protect von Niki and the Dove auf unserer Nu Disco & Dreamwave-Liste. So konnten wir auch jetzt nicht widerstehen als Waiting To Ignite herausgekommen ist, eine feelgood-Nummer, die Goldroom zusammen mit Pop-Sternchen Tinashe geschrieben hat. Gesanglich Verstärkung gibt’s dann obendrauf noch von Ren Farren, wodurch der Song etwas Clean Bandit ähnelt.

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Baio – Brainwash yyrr Face

Source: Wikipedia.org

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Brainwash Your Face. Lust auf Bowie and Ferry-influenced pop songs and dumbsmart arena techno? Dann seid ihr bei Baio genau richtig. Dahinter steckt der gebürtige New Yorker Chris Baio, seines Zeichen Bassist bei einer der besten Indie-Bands der Welt Vampire Weekend. Schon während seiner Collegezeit war der 31-jährige neben seinem Band-Dasein auch als DJ und Produzent unterwegs und hat sich 2012 entschlossen, seinem Faible für Dancemusic weiter nachzugehen. Unter seinem eigenen Namen erschien so zunächst die EP Sunburn – mit dem tollen Sunburn Modern – und dann noch zwei weitere EPs: Mira und ON&ON&ON&ON. Als seine Frau dann einem Jobangebot in London erhält, zieht der Amerikaner samt Kind und Kegel ins Vereinigte Königreich und fängt die Arbeit an seinem Debütalbum an. Ganz frisch draußen ist nun endlich The Names, ein Album, das durch seine poppig-lässigen Töne wie die erste Single Sister Of Pearl auffällt und dessen Name sich auf ein Buch von Don DeLillo, eines der Lieblingsbücher von Baio, bezieht. Atemberaubendster weil elektroidister Track ist Brainwash yyrr Face, eine hippelige Electropop-Nummer mit dem typisch weichen Gesang von Chris Baio.

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COMA – Lora

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Source: verstaerker.com

I don’t know why I feel this way. COMA, das Kölner Duo Georg Conrad und Marius Bubat, die für clever-catchy-cosmic Technopop stehen, sind mit frischem Material zurück. Ihr neues, im File-Sharing-Modus entstandenes Album, nennt sich This Side of Paradise und kommt inklusive kunstvollem Schnäbelcover ab dem 9. Oktober via Kompakt daher. Mit dabei sind hier wieder die befreundeten Dillon (Vocals auf „The Wind„) und Edi Winarni (Sänger der Band MIT), der für das Artwork zuständig ist. Irgendwie auch verklärt-paradiesisch wird es in ihrer Vorab-Single Lora, die man ebenfalls auf der neusten Kompakt: Total 15 bestaunen kann und von der es bereits Remixe, u.a. von Robag Wruhme auf die Ohren gibt.Aber COMA treten auch in große Fußstapfen. Schließlich war ihr Erstling In Technicolor eines meiner Lieblingsalben des Jahres 2013! Viele der hierauf enthaltenen Songs kann man übrigens momentan auch im Kino als Soundtrack des Films Hüter meines Bruders genießen. Und dann noch das: Auf Tour geht es als Support von Roosevelt mit den folgenden Dates to remember: 26.11.2015 Häkken (Hamburg) /// 27.11.2015 YUCA (Köln) /// 28.11.2015 Zoom (Frankfurt) ///29.11.2015 Badehaus Szimpla (Berlin).

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Dave DK – Whitehill Feat. Piper Davis

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Source: Kompakt.fm

Into the Woods. Für den Start in den Herbst lassen wir uns heute von der verspult-verhallten deephouse Melancholie von Dave DK verzaubern. Bei dem Song Whitehill erhält er dabei stimmlich-stimmige Unterstützung von Piper Davis, die ja ansonsten viel mit Stimming zusammenarbeitet. Benannt nach einem Tal in Italien heißt sein dazugehöriges Album dann Val Maira, dass via Kompakt erschienen ist und weitere DJ Kozeske Tracks darauf vereint. In David Krasemanns Diskographie, so der bürgerliche Name unseres Berliner Protagonisten, ist Val Maira sein Album Numero 3. Als einer der Resident-DJs des Tresors erschien vor fünfzehn Jahre bereits sein Debüt Sensory Overload und 2007 Lights And Colours.