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Day Wave – Wasting Time

Source: https://www.facebook.com/daywavemusic

I’m wasting all my time. Ein ähnliches Motto hatte ja zuletzt bereits eine andere amerikanische Musikkapelle in der Schnurrbartgalaxie zum Besten gegeben. Oder wie Daniel Radcliffe sagen würde: „Man kann niemals zu viel Nichtstun“. Oder so ähnlich. Day Wave, hinter dem sich der 26-Jährige Kalifornier Jackson Philips versteckt, sieht das in Wasting Time ganz ähnlich. Mit seinem neusten Track feiert er dabei sein Signing bei Harvest Records und kann sich eine weitere Feder in seine Dream-Pop-Krone stecken. Wer den jungen US-Boy Day Wave schon vergessen hat, sollte sich nochmal sein grandioses Come Home Now aufwärmen.

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HONNE & Izzy Bizu – Someone That Loves You

http://asialive365.com/honne-explosions-sky-wanderland-2017/

Honne und Tatemae beschreiben zwei Phänomene der japanischen Gesellschaft. Honne bezieht sich auf die wahren Gefühle und Wünsche. Diese können bei einer Person auch entgegengesetzt zu dem sein, was gesellschaftlich erwartet wird. Folge ist, dass diese Wünsche häufig verborgen werden. Stattdessen setzt man Tatemea ein. Eine Maskerade in der Öffentlichkeit, die eben den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen versucht. Dies wird oft durch Lächeln oder eine bewusst ausdruckslose Mimik maskiert. So viel zur japanischen Kulturanalyse, mit der sich ganz offensichtlich auch HONNE, ein Electro-Soul-Duo aus London, auseinandergesetzt haben. James Hatcher und Andy Clutterback lernten sich mal nicht im Club sondern an der Uni kennen und schätzen. Als HONNE treten Andy, mit seiner markant-warmen Stimme und James, mit den weichen Beats, seit 2014 auf und wurden schnell via Youtube & Soundcloud zu Internetstars. In dieser Zeit bauten sie auch durch Reisen und längere Aufenthalte in Tokio eine innige Beziehung zu ihrer zweiten Heimat Japan auf. So verwundert es nicht, dass sie ein eigenes Label mit dem Namen Tatemae Recordings betreiben auf dem dann auch ihr Debütalbum Warm On A Cold Night herauskam. Zu finden ist hier auch, dass wunderschöne Liebeslied Someone That Loves You, das HONNE gemeinsam mit der britischen Sängerin Izzy Bizu eingespielt haben.

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WhoMadeWho – Hi & Low

Source: http://www.laturca.org/whomadewho-el-buen-indie-rock-viene-de-dinamarca/

Never going down. Oben ist meistens da, wo Jeppe Kjellberg, Tomas Barfod und Tomas Høffding sind. Seit 2005 sind die drei Kopenhagener als WhoMadeWho unterwegs und bereichern die elektronische Tanzmusik, auch in individuell weiteren Projekten, mit ihren einzigartigen musikalischen Gespür, Beats und Gesang. Grund genug, dass in diesem Jahr erstmalig die geschmackssichere 17. Auflage der Body Language Compilation von Get Physical, wo sie ja bereits Ember herausgebracht haben, von den drei Dänen abgemixt wurde. Eigens dafür haben sie ihren neusten Track Hi & Low, klar der ist inzwischen auch wieder 9 Monate alt, beigesteuert, der uns aber nach wie vor ziemlich umhaut.

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Poolside – And The Sea

Source: http://beautifulbuzzz.com/home/2016/7/24/poolside-and-the-sea

I’m goin‘ so fast that I can’t slow down. Entspannung ist angesagt, wenn Filip Nikolic und Jeffrey Paradise aka Poolside Mezcal trinkend am Poolrand abhängen und sich eine frische Brise Pazifikluft um die Nase wehen lassen. Daytime Disco nennen die beiden LA-Boys ihrer Sound den sie uns zuletzt mit And The Sea kredenzt haben und der die grauen Tage etwas heller erscheinen lässt. Bei dieser Gelegenheit sollte man sich auch mal ihr tolles Cover zu Harvest Moon von Neil Young schmecken lassen.

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SOHN – Conrad

Source: http://www.iamtheindustry.com

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I can feel it coming we can never go back. Der britische Wahlwiener Sohn ist nach seinem großartigen vor zwei Jahren erschienen Debüt Tremors endlich zurück. Sein Zweitwerk heißt Rennen und wird am 14. Januar erscheinen, begleitet von Liveterminen im Februar in München, Berlin und Köln. Vorab besticht das smoothe Conrad mit einem groovy piano und dem souligen Gesang von Sohn.

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Boxed In – Jist

Source: neverenoughnotes.co.uk

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Climbing to the top now, on a search for cleaner air. Boxed In, das Quartett um Sounderspürer Oli Bayston, begleitet uns in der Schnurrbartgalaxie seit ihrem 2015er Debüt. Nun erscheint bereits mit Melt Album Nummer 2, auf dem uns wieder ultra- smoothe Beats und ein kuscheliger Gesang begrüßen. Just can’t get the jist of it fragt Bayston in der ersten Auskopplung Jist und zeigt uns damit direkt wohin es weiter geht mit seinem casual post-workout half-speed cool down.Die Idee Musik umzusetzen ergriff er in Manchester zunächst mit der Rockkapelle Keith. Es folgten schnell Projekte, bei denen er diverse UK-Künstler wie George Fitzgerald oder Lianne La Havas produzierte, aber eben auch an seinem eigenen Dancepop-Werk als Boxed In bastelte. Mit Forget gibt es übrigens bereits eine weitere flockig-poppige Singleauskopplung zu bestaunen.

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Roosevelt – Fever

Source: Intro.de

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A fever you can’t sweat out. Schon seit gut drei Jahren warten wir nun auf das Debütalbum von Roosevelt und mit uns (sicherlich) fast die ganze Welt. In dieser Zeit ist der Kölner Produzent Marius Lauber alias Roosevelt vom rheinischen Electro-Geheimtip zur von Pitchfork gepriesenen, globalen Pop-Hoffnung gewachsen. Am 19. August wird endlich sein Debüt bei City Slang erscheinen und vorab teilte der Künstler ja bereits ein Video zu Colours / Moving On uns mit. Weiter geht’s mit tropikanischer Daytime Disco und seinem Track Fever. Also flott einen Tequila Sunrise gemixt und Füße ins azurblaue Meer baumeln lassen.
Nochmal die Tracklist der selbstbetitelten LP:

1. Intro
2. Wait Up
3. Night Moves
4. Belong
5. Moving On
6. Heart
7. Colours
8. Sea
9. Daytona
10. Fever
11. Hold On
12. Close

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The Revenge – Stay A While Feat. Sister Sledge

Source: http://www.theskinny.co.uk

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I like your style, stay here for a while. Ganzschön cool was der aus Glasgow stammende Produzent Grame Clark alias The Revenge (hat nichts zu tun mit dem aktuellen di Caprio Streifen The Revenant) mit den 70er Soul-Schwestern Sister Sledge da gebastelt hat. Stay A While ist ein sexy-smoother Groover, bekannt von einem der tollen Lagasta-Mixtapes, der es mit weiteren tollen Tracks des Schotten auf sein Album Love That Will Not Die geschafft hat, welches via Roar Groove im letzten Jahr erschienen ist.

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RÜFÜS – Say a Prayer For Me [Official Video]

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When you call my name it’s like a little prayer. RÜFÜS, das australische Trio, welches mit You Were Right es ja auch auf unsere Jahresbestenliste geschafft hat, wirft uns mit Say A Prayer For Me einen weiteren dicken Brocken tanzbaren Electropop vor die Füße. Zu finden ist die Single dann auf ihrem mit jeder Menge Hits bestückten zweiten Album Bloom. Erschienen ist die LP auf Odeszas’s Foreign Family Collective Label, wo wir dann auch schon beim Who is Who australischen Electropops wären. Denn auch bei einem Blick auf die Urheber ihres Musikvideos zu Say A Prayer For Me sind diese vertreten: So ist der Clip von Toby & Pete, die man auch von ihrer Arbeit an Chet Faker’s Talk is Cheap kennt bzw. Flume’s Remix von Disclosure’s You & Me. Zu sehen und zu hören ist im Clip die Kombination aus Laser-Disco-Show im Wald und den typischen schwerelosen Synthies und dem veträumten Gesang von RÜFÜS. Auf Tour nach Deutschland kommen die drei dann auch für drei Termine im März.

 

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Junior Boys – Over It

Source: http.//beatsperminute.com

Source: http://beatsperminute.com

Baby, Baby, hope is for the middle of the night. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und so freuen wir uns sehr euch mitteilen zu dürfen, dass die Junior Boys am 5. Februar nach fünf Jahren ihr fünftes Album Big Black Coat (listen here) via City Slang veröffentlichen. 1999 gründeten sich die Junior Boys als Duo bestehend aus Jeremy Greenspan und Johnny Dark im kanadischen Hamilton, bis das 2007 Produzent Matt Didemus der neue Partner von Greenspan wurde. Letzterer lebt noch immer in Hamilton, gilt hier als inoffizieller Bürgermeister, besitzt eine Bar und ein Musikstudio und arbeitet wohl rund um die Uhr, wohingegen Didemus sein Unwesen in Berlin treibt. Ende des letzten Jahres hauten uns die beiden Electro-Dudes bereits wunderbares late night taking mit dem Track Over It um die Ohren, dass seitdem bei mir in Endlosschleife läuft und durch seinen grandiosen Disco-Beat und den sexy-divenhaften Gesang Greenspans besticht. Mehr ihrer Mischung aus R&B, Techno und 80’s Popmusik dürft ihr dann bei den vier Terminen in Deutschland erleben: In München, Hamburg, Berlin und Köln.