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HNNY – No

HNNY-

I don’t want your number (no).
I don’t want to give you mine (no).
I don’t want to meet you nowhere (no).
I don’t want none of your time. No Scrubs hieß einer der Hits des Jahres 1999 des amerikanischen Damen-Trios TLC und verkaufte sich über 1,6 Millionen mal weltweit. Ein zeitloses Problem das jeder kennt wird besungen, was auch der aus Stockholm Stammende House-Tüftler HNNY – gesprochen honey – befand und den Refrain on repeat legte und dieses entspannte Neuarrangement von No vor Eineinhalb Jahren bastelte. Den sweeten Schweden tanzend im Winnie Puh-Shirt sieht man dann in seinem lässigen Boiler Room-Set.

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The Drums – Me and The Moon (Clock Opera Remix)

drums

It’s a lovely night with that look in your eyes. Me and the Moon war nach den ebenfalls grandiosen Stücken Best Friend, Let’s Go Surfing und Forever and Ever, Amen die vierte Singleauskopplung des 2010er selbstbetitelten Debütalbums von The Drums, was es für immer tief in die Herzen von Tom Selleck 2000 geschafft hat. Inzwischen ist aus dem Brooklyner-Quartett im Laufe von zwei weiteren Alben Portamento (2011) und Encyclopedia(2014) ein Duo geworden und es sind nur noch der wunderbare Sänger Jonny Pierce und Gitarrist Jacob Graham übrig. Nicht überraschend: Schließlich waren es auch die beiden, die sich als Zwölfjährige in einem Bibel-Camp kennen und schätzen lernten und danach erst Goat Explosion, dann Elkland (in Farbe aus dem Jahr 2005) und schlussendlich eben The Drums gründeten. Grund genug für uns an diesem Donnerstag vier Jahre zurückzublicken und uns den verträumten Remix ihrer Londoner Labelkollegen von Clock Opera reinzuhauen.

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Fukkk Offf – Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me / Rave is King

fukkkofff
Rave is King. Reiner Zufall, dass unser Throwback Thursday-Post mit dem heutigen Vatertag zusammenfällt und es ausgerechnet bratzenden Prollo-Electro auf die Bierbäuche gibt. 2009 erhält der Hamburger Bastian Herrhorst aka Fukkk Offf Zutritt in die Ravegalaxie mit den beiden derb-brachialen Nummern Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me und Rave is King, die mir neulich zufällig als Soundtrack in dem Film Who am I zur Untermalung – na klar – Berliner Partyexzesse begegnet sind. Also merke: Wenn es auf der nächsten Party vor lauter Couples und vom Berufseinstieg gestresster Young Professionals wimmelt, einfach mal das Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me Album von Fukkk Offf in die Playlist droppen, Sonnenbrille aufsetzen und mit der Bierdusche beginnen. Kommt sicherlich richtig gut an ….

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Barnt – Geffen

Barnt

Wenn ihn schon das Electronic Beats-Magazine in die Top-10 der wichtigsten Musiker Kölns aufnimmt (ja, Willy Millowitsch ist mit dabei, die Höhner aber nicht) darf er angesichts unserer donnerstaglichen Zeitreise auch hier nicht fehlen. Dabei stammt Daniel Ansorge bzw. Barnt ursprünglich aus Kiel, wo er bereits als Teenager beim Plattenauflegen den Tänzer in sich entdeckte. Als Zivi lernte er dann Jens-Uwe Beyer (Popnoname) kennen, mit dem er dann später nach Köln weiterzog und unter anderem 2010 das Label Magazine gründete. 2012 gelang ihm dann mit dem außergewöhnlichen Geffen der endgültige Durchbruch und er darf seitdem fleißig um die Welt touren. Ein umfangreiches Interview mit ihm findet ihr dann hier.

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CHVRCHES – Lies (Tourist Remix)

chvrches

I can feed your dirty mind. Genau vor 3 Jahren stellte das Glasgower Electro-Pop Trio CHVRCHES ihren Track Lies zum freien Download ins Netz und gingen kurz darauf auch der geschmackssicheren Guardian-Kolumne New band of the day in die Fänge. Es folgten weitere famose Nummern wie The Mother We Share und Recover und schon waren die Schotten Hype und in aller Munde. Dabei kam der Erfolg – natürlich auch bedingt durch den zeitgemäßen Sound – nicht so überraschend, bewiesen sich doch zwei der drei Bandmitglieder bereits in Projekten wie The Twilight Sad oder Aereogramme. Ein trauriges Piano, die verlorene Stimme von Lauren Mayberry prägen das tolle Lies, für dessen atmosphärischen Remix der Londoner Tourist genau der Richtige war und die passende Prise Beat hinzugefügt hat. Und noch aktuelle good News: CHVRCHES befinden sich derzeit im Studio und basteln an Album Numero 2 …

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Kakkmaddafakka – Someone New (Roosevelt Remix)

Holding on for someone new. Zwei wie ihr dürfen sich nicht verlieren: Anfang der 2010er Jahre betrat zunächst die wunderschön-skurille norwegische Tanzkapelle Kakkmaddafakka den Indie-Mainstream und es durften weder Restless noch Your Girl (mit diesem großartigen inofficial Clip) auf dem Partydancefloor fehlen. Kurz danach folgte dann ROOSEVELT aka Marius Lauber von Beat Beat Beat, der unser Herz im Sturm mit Sea gewann und unsere Körper beim MELT in Wallung  versetzte. Also getreu dem Throwback Thursday packen wir die beiden Heroen hier einfach mal zusammen und genießen den sommerlichen Remix den ROOSEVELT von Someone New von Kakkmaddaffakas drittem Album Six Months Is A Long Time gezaubert hat.

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MÖWE – You Make Me Feel Good

You make me feel good. Wer hätte das gewusst? 1998 erschien Music sounds better with you von Stardust, das seitdem als die meistverkaufte Single of Housemusic gilt (take this Sky & Sand). Hinter dem French House-Projekt steckten große Namen wie Thomas Bangalter (Daft Punk), der Sänger Benjamin Diamond und Alan Braxe (zig Remixe mit Fred Falke zusammen), die sich bei dem benutzen Sample bei Chaka Khans Song Fate von 1981 bedienten. Aber leider blieb es trotz des Wahnsinnserfolges von Music sound better with you nur bei dieser einzigen Nummer des Trios – und das, obwohl Bangalter angeblich 3 Millionen Dollar angeboten bekam, um eine ganze Platte von Stardust zu produzieren. Satter Sommersound und das wachsende Bedürfnis barfuss im Sand zu tanzen versprüht auch die Version des Klassikers  You Make Me Feel Good des Wiener Duos Mel & Clem aka MÖWE.

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Britney Spears – Breathe On Me (James Holden Vocal Mix)

Britney

Femme Fatale. Auf dem Zenit des Erfolges von Britney Spears erschien 2003 ihr viertes Studioalbum In the Zone (u.a. mit der Single Toxic). Der Anfang vom Ende der „Pop-Prinzesinn“ ereignet sich dann beim Videodreh zur geplanten vierten Singleauskopplung Outrageous 2004, bei dem sich Spears schwer verletzte und sowohl Video als auch Single verwarf. Davon betroffen war auch der große UK-Produzent James Holden, der sich die ebenfalls gecancellede Single Breathe On Me schon vorgenommen hatte um daraus einen sphärisch-elektronischen Remix zu basteln. Grund genug diese Nummer in der Throwback Thursday Kategorie zu würdigen und ins verdiente Rampenlicht zu heben. Dieses scheint wiederum Brit nicht gut getan zu haben: Inzwischen ist  sie 33 Jahre alt, beschimpft ihre Fans, wirkt ausgebrannt und kann sich damit schon längst in die Riege verbrannter Kinderstars wie Macaulay Culkin, Aaron Carter oder Miley Cyrus einreihen. Was bleibt ist die Erinnerung, an schöne Momente wie ihren Live-Auftritt zu Breathe on Me