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Tomas Barfod – Hope In A Box

Source: http://www.secretlycanadian.com

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Hope In A Box. Tomas Barfods musikalische Karriere begann bereits in jungen Jahren als er von seinem Vater ein Schlagzeug mitsamt Musikunterricht geschenkt bekam. An den Drums sitzt der zwischen LA und Kopenhagen pendelte Enddreißiger bei den dänischen Indierockern WhoMadeWho noch immer. Gleichzeitig widmet er sich aber stets seiner zweiten Passion, der elektronischen Tanzmusik. Hier kam zuletzt auf dem US-Label Friends of Friends seine 7-Track Glory EP heraus auf der sich auch das hier zu hörende instrumentelle Hope In A Box befindet. Nach 2 Minuten pumpt der Bass, die Synthies schwingen und der nächtliche Sternenhimmel leuchtet auf.

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Hanni El Khatib – Two Brothers (Holy Ghost! Remix)

Source: http://ladygunn.com

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D is for Disco. Two Brothers, das könnten Alex Frankel und Nick Millhiser fast sein, sind die beiden doch bereits seit der Grundschule beste Freunde und wuchsen gemeinsam in der Upper West Side Manhattans auf. Anfänglich versuchten sich die NYC Boys noch als Automato als Rap-Gruppe, die es sogar 2003 auf einen Release brachten der von DFA’s James Murphy und Tim Goldsworthy produziert wurden. Die beiden waren es auch die Frankel und Millhiser dazu brachten ihren musikalischen Fokus stärker in Richtung Disco zu lenken und so kam es 2007 mit Hold On zum ersten Aufschlag von Holy Ghost!. Zwei Alben sind seitdem via DFA herausgekommen und gerade wurde die The Crime Cutz EP angekündigt, die Ende April erscheinen wird. Im letzten Jahr gab es bereits die Remix-Compilation Work for Hire, eine Sammlung der Lieblingsremixe von Holy Ghost! aus den vergangenen acht Jahren. Mit dabei: Ein groovy, late-night Rework von Two Brothers des US-Singers Hanni El Khatib.

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Fink – All Cried Out (Kulkid Remix)

Source: http://www.fairaudio.de

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Schreien wir zusammen. All Cried Out wurde ursprünglich von der britischen Singer-Songwriterin Alison Moyet, die auch bei Yazoo gesungen hat, und den Produzenten Jolley & Swain geschrieben und erschien auf Moyets Debütalbum Alf 1984. Die Nummer avancierte darauf zu einem Top-10 Hit in UK, Irland, Neuseeland und Südafrika und wurde zudem 2002 von keinen geringeren als der gecasteten Popband No Angels gecovert. Deutlich besser & cooler gelang ein akustisches re-Arrangement des Songs dem englischen Folksinger Finian Paul Greenall aka Fink auf seinem zweiten Album Biscuits for Breakfast 2006. Interessant war auch die eindrucksvolle Wandlung die Fink, der mittlerweile in Berlin-Kreuzberg lebt, davor durchgemacht hat. So begann er seine Karriere als Trip-Hop Künstler, reiste als DJ um die Welt und war ein angesagter Remixer. Allerdings entpuppte sich sein Debütalbum als Ladenhüter und Fink verschwand erstmal sechs Jahre von der Bildfläche, um dann mit neuem Sound zurückzukehren. Seine Affinität zur elektronischen Musik ist natürlich geblieben und vorwärts zurück geht’s heute mit dem Remix des Parisers Kulkid von All Cried Out. Akustik-Gitarre meets Electro-Beats und trifft auf die mächtige Stimme von Fink. Toll und auch als freier Download verfügbar.

 

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The Revenge – Stay A While Feat. Sister Sledge

Source: http://www.theskinny.co.uk

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I like your style, stay here for a while. Ganzschön cool was der aus Glasgow stammende Produzent Grame Clark alias The Revenge (hat nichts zu tun mit dem aktuellen di Caprio Streifen The Revenant) mit den 70er Soul-Schwestern Sister Sledge da gebastelt hat. Stay A While ist ein sexy-smoother Groover, bekannt von einem der tollen Lagasta-Mixtapes, der es mit weiteren tollen Tracks des Schotten auf sein Album Love That Will Not Die geschafft hat, welches via Roar Groove im letzten Jahr erschienen ist.

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Ornette – Crazy (Nôze Remix)

Source: http://www.ornettemusic.com/

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Uh, you girls, you drive me crazy. Ornette hat es weit gebracht: Vom Pariser Musikkonservatorium als Pianistin über eine Jazzband bis hin als Sängerin in den Throwback Thursday der Schnurrbartgalaxie. Bettina Kee, aka Ornette – benannt nach dem amerikanischen Jazzpionier Ornette Coleman – brachte 2012 ihr Debütalbum Crazy heraus. Auf dem Remix des Pariser Electro-Duos No one Nôze von Crazy ist ihre klare und helle Stimme die perfekte Ergänzung zu den elektronischen Beats. Und immer noch passend im Jahre 2016.

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RÜFÜS – Say a Prayer For Me [Official Video]

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When you call my name it’s like a little prayer. RÜFÜS, das australische Trio, welches mit You Were Right es ja auch auf unsere Jahresbestenliste geschafft hat, wirft uns mit Say A Prayer For Me einen weiteren dicken Brocken tanzbaren Electropop vor die Füße. Zu finden ist die Single dann auf ihrem mit jeder Menge Hits bestückten zweiten Album Bloom. Erschienen ist die LP auf Odeszas’s Foreign Family Collective Label, wo wir dann auch schon beim Who is Who australischen Electropops wären. Denn auch bei einem Blick auf die Urheber ihres Musikvideos zu Say A Prayer For Me sind diese vertreten: So ist der Clip von Toby & Pete, die man auch von ihrer Arbeit an Chet Faker’s Talk is Cheap kennt bzw. Flume’s Remix von Disclosure’s You & Me. Zu sehen und zu hören ist im Clip die Kombination aus Laser-Disco-Show im Wald und den typischen schwerelosen Synthies und dem veträumten Gesang von RÜFÜS. Auf Tour nach Deutschland kommen die drei dann auch für drei Termine im März.

 

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Bombay – Slow Motion (Official Video)

Source: bombaybombaybombay.com

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Never going back to the slow motion. Please don’t slow me down, if I’m going too fast ist angesagt wenn die Nummer Slow Motion des Amsterdamer Trios Bombay erklingt. Garage Rock der sich nach den Strokes, Vines und dem Black Rebel Motorcycle Club anhört war ja mal derbe angesagt. Umso schöner wenn es auch noch Bands im Jahr 2016 probieren, eine rotzige Portion tanzbarer Gitarren-Riffs aufs Parkett zu legen. Bombay hießen bei ihrem ersten Album noch Bombay Show Pig, verkürzten ihren Namen dann aber nach der Auswechslung ihrer Drummerin Lisa Ann Jonkerin auf die schreibweise der indischen Metropole Bombay. Komplettiert mit Sänger Mathias Janmaat und Gitarrist Gijs Loots gibt’s dann mehr ihres Sounds auf dem zweiten Album Show Your Teeth und in dem hier zu bestaunenden Clip.