0

Monkey Safari – Walls (Moby Remix)

Source: facebook.com

Source: facebook.com

Nothing gonna stop me now. Monkey Safari , der dritt bekannteste Export aus Halle (nach Hans-Dietrich Genscher und Georg Friedrich Händel) und ein treuer Begleiter unserer musikalischen Vorlieben in der Schnurrbartgalaxie lässt wieder von sich hören. Walls, so auch der Name der EP der auf ihrem eigenen Label Hommage, welcher diesen Spätsommer released wurde, bekommt hier einen besonderen Feinschliff von Elektro-Pionier Moby. Eine mystische Nummer mit transzendenten Klavieren und traumhaften Vocals. Bald schon soll dann auch ihr zweites Album erscheinen und man darf gespannt sein, ob den beiden Brüdern Lars und Sven weitere House-Hits wie  Hi Life gelingen.

0

Miguel Campbell – The Music (Extended Mix)

Source: residentadvisor.net

Source: residentadvisor.net

The Music in Endlosschleife. The Music in allen Gassen. The Music von Miguel Campbell. Nach dem Erfolg seines Debütalbums Back In Flight School, welches 2012 auf Hot Creations released wurde und auf dem sein finest Vocal-House-Hit Something Special zu finden ist, blieb Miguel Campbell erstmal da, wo seine Musik am meisten gefeiert wurde: Auf Ibiza. So hat er die letzten drei Jahre seine Zeit auf der Partyinsel einerseits mit Touren, andererseits mit Aufnahmen in seinem Studio verbracht. Im vergangenen Jahr ging es dann zurück in seine Heimatstadt Leeds, wo er auch das 2006 gegründete Label Outcross Records betreibt, auf dem nun sein zweites Album gerade herausgekommen ist. Night Drive Without You besitzt 15-Tracks, die “built to take listeners on an abstract, heartfelt journey through a mix of house, funk, jazz and disco“. By the way: Sechs der Songs wurden eingesungen von Benjamin Diamond, den man eventuell noch als Stimme von Stardust’s 1998er Hit Music Sounds Better With You kennt.

 

0

Beacon – Preserve

Source: ghostly.com

Source: ghostly.com

I won’t be blinded anymore. Preserve heißt die erste Singleauskopplung des im Februar via Ghostly erscheinenden zweiten Albums Escapements des Brooklyner-Electropop-Duos Beacon. Thomas Mullarney III und Jacob Gossett lernte sich am Pratt Institute in Brooklyn kennen, wo beide Bildhauerei bzw. Malerei studierten. Ziemlich arty also. 2011 wurden sie dann von Stereogum zu einer Band to Watch auserkoren und 2013 brachten Beacon ihr Debütalbum The Ways We Separate heraus. Während hier noch der thematische Fokus auf dem Weltall lag, geht es bei Escapements um das Thema Zeit und wir werden erneut zur Dark Side Of Sweet Melody verführt.

 

0

Mano Le Tough – I See Myself In You

Source: http://clubber.rs

Source: http://clubber.rs

Me, Myself and I. Der „Wohlfühl-Sound des Dancefloors“ (De:Bug) ist weitergereift zurück. Mano Le Tough verfrachtet uns mit I See Myself In You wieder in Traumlandschaften und kündigt damit gleichzeitig 10 neue Tracks seines zweiten Albums Trails an, dem Nachfolger des großartigen 2013er Albums Changing Days. Nachdem der Ire Niall Mannion aka Mano Le Tough 2014 ungefähr 100 DJ-Sets gespielt hat war es für Ihn an der Zeit mal Pause zu machen und sich nach Meilen an den Züricher See zu seiner Freundin zurückzuziehen. Der eigentliche Plan war es dann auch erst, sich dem neuen Album sowohl in seiner Wahlheimat Berlin als auch in der Schweiz anzunehmen. Doch die bezaubernde Gegend und die täglichen Wander-Touren durch die Berge (daher auch der Albumtitel) ließen dann Mano doch hier gänzlich entschleunigen, und die teilweise schon 18 Monate alten Soundfragmente zum wiedermal auf Permanent Vacation erschienenen Album zusammenschweißen.

0

Foals – Give It All (Lindstrom Remix)

Source: Wikipedia.Org

Source: Wikipedia.org

I give it all, this is the reason why I sing. Sie wollten ihn und sie haben ihn bekommen. Der norwegische space-disco Hexenmeister Hans-Peter Lindstrøm alias Lindstrøm wurde von den britischen Math-Rockern Foals auserkoren einen Remix ihrer jüngsten Single Give It All aus ihrer LP What Went Down zu zaubern. 8 Minuten später weiß man, dass es ihm mal wieder gelungen ist ein hypnotisches Danceepos zu erschaffen und man kann sich phantasievoll vorstellen, wie Yannis Philippakis auch eine ziemlich gute House-Diva abgeben würde. 

0

Marcus Marr & Chet Faker – The Trouble With Us

chetwithchet

No Woman, No Cry. Electro-Soul Artist Chet Faker, inzwischen mit weniger Fashion-Bart (und by the way immer ohne Mütze) und nicht mehr in Melbourne, sondern New York City wohnhaft, ist zurück mit neuem Material. Bei The Trouble With Us, welches einer Kollaboration mit dem Londoner DJ Marcus Marr entspringt, geht es ziemlich funkadelic und mitunter schon sehr radiotauglich-electropoppig zu. Mir gefällt’s trotzdem. Und aufgenommen wurde der Song dann im Rahmen der 4-Track-EP Work in einer viertägige Session in den Studios von Marr in London.

0

AMTRAC – Hold on

Source: facebook.com

Source: facebook.com

Come to me when I call your name. Oberkörperfrei auf der Monitorbox tanzen oder im dicken Wollpulli eingehüllt unter der Bettdecke bleiben? Schwierig. Gerade dann, wenn ihr euch die elektronische Rakete von AMTRAC mit Hold On auf die Plattenteller auflegt. Marvin Gaye, einer der wohl am häufigsten gesampelten Artists, stand mit einigen Vocal Samples seines 1977er Songs Nothing Like The Real Thing auch bei Hold On mal wieder Pate. Hinter AMTRAC steckt Calab Cornett aus Louisville/Kentucky, den seit seinem Debüt auf Mark Knights Toolroom Records immer mehr Leute auf dem Zettel haben.

1

Day Wave – Come Home Now

Source: helineofbestfit.com

Source: helineofbestfit.com

People always say, get out of your head. You’ve been there too long pretty soon, you’ll be dead. Eine rotzig-bittersüße Ode an eine Ex-Freundin hat Jackson Phillips, besser bekannt als das One-Man Lo-Fi Chillwave-Projekt Day Wave aus Oakland, mit Come Home Now gebastelt. Toller Retro-Sound a la The Drums, der zum lazy-sonnigen Tagträumen einlädt. Ist in Kalifornien eigentlich auch Winter? Im Sommer kam bereits seine in amerikanischen Medien abgefeierte Headcase EP heraus und das hier zu hörende Stück wurde zusammen mit der B-Seite You Are Who You Are (Wahre Worte!)  via House Arrest Records herausgebracht.

0

LOYAL – Blue & The Green

Source: facebook.com

Source: facebook.com

Don’t give up. Tanzmusik für das Ende einer langen Nacht präsentiert uns der next Hype aus London. LOYAL sind sechs Hände und eine Stimme, gegründet aus der gemeinsamen Liebe für Kate Bush, Disco und Stanley Kubrick. Wunderbaren melancholischen Electropop fabrizieren die drei auf ihrem bislang einzigen zu hörenden (Bilder sucht man vergeblich) Track  Blue & The Green. Dieser beschäftigt sich nach Aussage der Band mit der Frage „whether it’s better to fight for something once cherished, or the decision to give up and leave this thing behind. Blue and the green represents land and sea (the earth) as well the emotions of sadness and jealousy.“ Traurig aber schön. Genauso wie die stimmigen Soul Samples. Veröffentlicht wurde das Ganze übrigens beim renommierten Londoner-Label Good Years, hier released auch Banks, und man darf nach der beschriebenen Zutatenliste und diesem ersten Vorgeschmack auf weiteren Output von LOYAL sehr gespannt sein.

 

0

Icarus – Ride This Train (Icarus Basement Mix)

Source: facebook.com

Source: facebook.com

Der Sonne entgegen. Hoch hinaus wollen die beiden aus Bristol stammenden Brüder Tom und Ian Griffiths. Unter dem Projektnamen Icarus ist ihnen das bereits vor über einem Jahr gelungen, als sie einen bemerkenswerten Remix von Watermäts Bullit angestellt haben. Das sie mehr als nur ein one-trick pony sind beweisen die beiden nun mit dem ultracoolen Ride This Train, einem Beleg für die spannende UK Urban-Fusion-Electronic dieser Tage. Nicht zuletzt dank der einprägsmen Vocals von Aniff Akinola.