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Bodhi – Brawd

Source: http://kickkicksnare.com

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Come on Baby light my fire. Heute geht es erstmal runter mit dem Aufzug ins tiefe Untergeschoss walisischer deephouse-Musik, wo wir die beiden 27 -jährigen Olly Howells und Luke Welsby antreffen, die zusammen als Bodhi und ihrem neuen Track Brawd uns eine gehörige Portion Emotional-Electro verpassen. Nach Jahren in Bands und anderen musikalischen Arrangements haben sich Bodhi, nach dem Kennenlernen (mal wieder) auf einer Clubnacht, in Cardiff gegründet und sich zunächst an Samples für London Grammar, The XX oder Sampha versucht. Weitere Aufmerksamkeit erlangten sie dann durch Releases auf Labels wie Ten Thousand Yen, Future Classic, Exploited oder auch Rinse und einer Zusammenarbeit mit dem Brit-Award nominierten George The Poet. Jetzt also folgt die Howler EP via  Black Butter Records und lässt durch den gekonnt coolen deephouse-Pop uns ein paar Stockwerke höher ins Licht fahren.

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Benoit & Sergio – House With 500 Rooms

Source: Residentadvisor.net

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Our house, in the middle of our street is deeper and bigger than your house. Benoit & Sergio machen keine Tanzmusik — sie erzählen Geschichten. Und weil man sich in einem Haus mit 500 Räumen, gerade angetrunken nachts, leicht verlaufen kann, hilft uns das französisch-amerikanische Duo mit einem unfassbar catchy & smoothen Beat bei ihrem neuen Track House With 500 Rooms bei der Orientierung. Seit 2009 sind Benoit Simon und Benjamin Meyer zusammen in der Welt unterwegs, nachdem sie sich auf einer Party, na klar, in Berlin kennengelernt haben. laut Eigenbeschreibung ziehen die beiden inzwischen in Rom und Berlin sesshaften Produzenten ihre musikalischen Einflüsse aus Bands wie den Talking Heads, Pavement oder auch Roxy Music, aber auch von Elektronic-Acts von Daft Punk über Ricardo Villalobos. All das kulminiert dann in ihrer Musik und führt zu melodramatischen Texten über Einsamkeit, französische Frauen, Wein und Ferraris.

 

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JackLNDN – Deep House London Mixtape #060

Source: deephouseamsterdam.com

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I’m going deeper Underground. Jack LNDN, der Electric Disco Man aus der britischen Hauptstadt hat für das Online Musik Magazin Deep House Amsterdam, mit seinen beiden Ablegern London und Ibiza, diesen groovigen Deep House Mix gebastelt. Allein die erste Nummer, Hold On von Amtrac fordert zum Weiterhören auf. Die komplette Tracklist und einen freien Download to go findet ihr dann nach dem Klick.

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HÆLOS – Cloud Nine

Source: matadorrecords.com

Source: matadorrecords.com

Why did you leave me? Lass uns die Wolke vier bitte nie mehr verlassen, weil wir auf Wolke sieben viel zu viel verpassen. Ob das die Antwort auf die eingangs gestellte essentielle Liebeskummer-Frage ist, sei mal dahingestellt. Wobei Cloud Nine, zu Deutsch siebter Himmel, ja auch eine Droge sein soll, die bei Menschen tierische Verhaltensweisen auslöst. Begeben wir uns lieber stattdessen auf altbewährtes Terrain und widmen unsere Aufmerksamkeit dem Londoner Trio HÆLOS. Lotti, Arthur und Dom haben Anfang des Jahres immer mehr Radio Airplay in England erhalten, so bei den renommierten BBC Radio 1 Sendungen von Annie Mac und Zane Lowe und wurden als heiße Newcomer auf Matador Records gesigned. Hier haben sie dann auch im Sommer ihre EP Earth Not Above herausgebracht, wo auch das dunkle Stück Cloud Nine, welches durch die weiblich getragenen Stimme an Tracks à la Portishead & Massive Attack erinnert.

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La Boum Fatale – Walls (Radio Edit)

Source: sinnbus.de

Source: sinnbus.de

You just know it there’s a wall and you just run through it. Vor drei Jahren waren wir noch im Video zu AAA des Hamburger Duos La Boum Fatale unterwegs in der Ego-Perspektive mit Paul Pötsch – Sänger der Indie-Band Trümmer – durchs Hamburger Gängeviertel. Aus dem Duo La Boum Fatale  ist inzwischen eine One-Man-Show um Antonio de Spirt geworden und anlässlich seines im Winter auf Sinnbus erscheinenden Albums Holygram gibt’s was neues vom Wahl-Berliner auf die Ohren. Sinnbus? Genau, das war ja das geniale Label von Bodi Bill, die sicherlich auch als musikalisches Vorbild von Walls, der Vorab-Single von La Boum Fatale Pate standen. Melancholisch, elektronisch und düster geht es hierauf zu mit einigen Aufhellungen durch den Gesang von Andreas Bonkowski.

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Vimes – Kyra

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Source: Pressepic, Credits by Stefan Braunbarth

When I lose myself in you. Vor gut zwei Jahren betrat das Kölner-Duo Azhar Syed & Julian Stetter aka VIMES mit dem fulminanten earcatcher Celestial die Bühne. Es folgten daraufhin Auftritte bei renommierten Szeneveranstaltungen wie dem Eurosonic (NL), dem Great Escape (UK) und SXSW (Austin/Texas) und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis weiterer Output der Beiden in Form eines ganzen Albums ans Tageslicht kommen sollte. Zusammen mit dem Produzent Jochen Naaf (Xul Zolar, Hundreds) hat sich VIMES dafür einige Zeit im Studio verschanzt und präsentiert uns nun die Ankündigung ihres Debütalbums Nights In Limbo, welches im Februar via Humming Records erscheinen wird. Vorab geht es mit der ersten Single Kyra daraus ziemlich elektroid-dunkel zu. Die Band sagt dazu: Kyra symbolisiert das Unbekannte. Gewissermaßen einen Schwebezustand, in dem wir uns während der Aufnahmen zu unserem Debüt-Album befanden. Aber Kyra spiegelt gleichzeitig auch die Welt wider, in der wir uns befinden – eine Welt, die ständig in Bewegung ist. Das Resultat ist eine Symbiose aus Song und Track, die alles beinhaltet wofür wir stehen. Letztendlich ist Kyra auch unsere Art zu sagen: VIMES sind wieder da!