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New Order – Restless (Official Video)

Source: https://news.beatport.com/new-order-has-a-new-album-coming-in-2015/

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I want a nice car, a girlfriend who’s as pretty as a star. I want respect, as much as I can get. How much do you need? Eine berechtigte Frage in der „I want it all“- Multioptionsgesellschaft, welche die britischen Post-Punk-Pioniere New Order in ihrer Single Restless stellen. Die Band um Bernard Sumner aus Manchester, die 1980 nach dem Selbstmord des damaligen Frontsängers Ian Curtis die Nachfolge von Joy Division antrat, ist mit ihrem zehnten Studioalbum Music Complete zurück. Einige Ohrwürmer im typischen New Order – Klanggewand sind mit Tutti Frutti, Plastic oder eben auch Restless mit dabei. Zu letzterem gibt es ganz 2015 diverse Remixe (RAC, Andrew Weatherhall oder auch Agoria) und den hier zusehenden Clip im 80’s Trash-Look. Ein weiterer Fun-Fact: Das grandiose Blue Monday, das ja bis heute die erfolgreichste Maxi-Single aller Zeiten ist, brachte 1983 ihre einstige Plattenfirma Factory an den Rand des Ruins, weil die Produktionskosten der aufwendigen Plattenhülle höher als die Einnahmen waren.

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Frankey & Sandrino – Acamar

Source: http://edhid.com

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Summer Closing im Amnesia Club auf Ibiza. Es schweben mehr Handys als Hände am Ende des Sets von Maceo Plex in der Luft, um den Höhepunkt und sich selber zu feiern. Doch der Drop bleibt aus während Four Tets Remix von Eric Prydz’ Opus, einem 9 Minuten monotonen Track, ertönt und viele verwirrte Gesichter hinterlässt. Maceo Plex dazu: Ich bin mir bewusst, dass ein typisches Amnesia-Set aus bouncigem Tech-House besteht. Es macht mir aber keinen Spaß, nur das zu spielen. Da hat Maceo Plex wohl recht und damit das Sternensystem der derzeitigen elektronischen Musikszene durcheinander gewirbelt. Hätte er vielleicht mal besser den Song Acamar – benannt nach dem Stern Theta Eridani – gespielt, eine typisch floatige House-Hymne, und einer der Hits dieses Sommers auf Ibiza. Ein weiter Weg vom Wuppertaler Butan-Club – wo sich unsere beiden heutigen Protagonisten Frankey & Sandrino kennengelernt haben – bis auf die spansiche Partyinsel. Sandrino war hier in den 00er Jahren Resident-DJ und lebt heute in Berlin und hinter Frankey steckt der Essener Frank Beckers der auch einer von D-Nox & Beckers ist.

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Goldroom – Waiting To Ignite (feat. Ren Farren)

Source: nesthq.com

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There is reason why we meet each other. Zeitumstellung mal anders. Anstatt den abfallenden Blättern hinterherzuschauen, blicken wir zurück in den Sommer und lassen uns mal wieder von Goldroom einheizen. Das 2011 entworfene Projekt des studierten Psychologen Nick Legg, benannt nach einer Bar in LA, steht ja spätestens seit dem  fancy Remix von Mother Protect von Niki and the Dove auf unserer Nu Disco & Dreamwave-Liste. So konnten wir auch jetzt nicht widerstehen als Waiting To Ignite herausgekommen ist, eine feelgood-Nummer, die Goldroom zusammen mit Pop-Sternchen Tinashe geschrieben hat. Gesanglich Verstärkung gibt’s dann obendrauf noch von Ren Farren, wodurch der Song etwas Clean Bandit ähnelt.

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Wanda – Meine beiden Schwestern (Official Video)

Source: Wikipedia.org

Es ist wahrscheinlich etwas Wahres dran. Vor einem Jahr taucht die Wiener Band Wanda wie aus dem Nichts auf. Benannt ist das österreichische Quintett um Michael Marco, Manuel, Christian, Reinhold und Lukas nach Wanda Gertrude Kuchwalek. Die „Wilde Wanda“ wurde durch ihr ausschweifendes Leben in der Wiener Unterwelt zu einer Kultfigur der österreichischen Boulevardpresse und war im letzten Jahrhundert Wiens einzige weibliche Zuhälterin. Das passt. Für selbstzerstörerischen Hedonismus und Texte, die sich um die Themen Wein, Weib und Tanz drehen steht die österreichische Kapelle nämlich seit ihrem Debüt Amore! (Bologna!) schon längst. Oder wie Rampensau & Sänger Marco Michael Wanda zu Protokoll gibt: „Als ich Amore geschrieben habe, habe ich nur die Beatles und Falco gehört. Auf Wiener Schmäh tragen sie ihren Kampfruf für Dekadenz und Ausgelassenheit nun auch auf ihrem neuen Album Bussi aus. Produziert wurde das Ganze wieder von Paul Gallister, der schon Conchita Wursts Hit Rise Like A Phoenix mitproduzierte, und genau weiß, welche Zutaten ein guter Song haben muss. Bussi folgt dabei gnadenlos dem Charme des Debüts, wobei besonders das grandiose Meine beiden Schwestern (Wer ist eigentlich die immer wieder in Wanda-Video auftauchende Schönheit?) als Ohrwurm heraussticht. Hin und wieder stehn wir uns nah.

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Roosevelt – Hold On (Official Video)

Source: Musixexpress.de / /Tonje Thielson

Source: Musixexpress.de / /Tonje Thielson

Fünf von Fünf Sternen. Bald gibt es möglicherweise auch hierzulande eine App namens Peeple, um Menschen zu bewerten. Wie ihr sicherlich wisst bekommt dieser hier von uns die volle Punktzahl: Seit 2012 ist Marius Lauber aka Roosevelt mit seiner Debütsingle Sea nicht nur gern gesehener Gast in der Schnurrtbartgalaxie, sondern er hinterließ auch bleibenden Eindruck beim Guardian, der sein Projekt zur New Band of the Week machte und auch Pitchfork gefiel seine erste EP sehr gut. Die letzten zwei Jahren kam dann der junge Kölner gut rum und spielte beim Melt, legte  in New York und London auf, tourte zuletzt entlang der Westküste der USA, um nun wieder in Deutschland aufzuschlagen. Nach dem famosen Night Moves serviert Roosevelt uns mit Hold On ein weiteres Häppchen für das noch nicht erschienen Debütalbum, und erinnert uns dabei mit dem entspannt italo-poppigen Track an wärmere Tage.Und ist das an der Gitarre im Video und bei den Live-Auftritten nicht eigentlich Deniz Erarslan von den Fotos?

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Applescal – Friendly & Danceable

Source: wikipedia.org

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Ich habe versucht, einen Mix zu machen, der freundlich klingt, aber zeitgleich auch tanzbar sein sollte. Es sollte etwas ähnliches werden wie das, was ich versuche, in einem Club rüberzubringen. Friendly & Danceable heißt also der Mix den der Holländer Pascal Terstappen alias Applescal für den Musikblok trdnmusik zusammengestellt hat und den ihr euch auch gleich als freien Download hier einpacken dürft. Neben klasse Sets erstellt der 28-jährige Applescal auch seit geraumer Zeit eigene Alben und so sind bislang A Slave’s Commitment und A Mishmash Of Changing Moods via Traum Schallplatten herausgekommen und seine letzten beiden Platten Dreaming In Key und das 2015er For auf seinem eigenen Label Atomnation.

Die Tracks auf dem Mix sind dann:

01. George Fitzgerald feat. Boxed In – Full Circle (Bonobo Remix)
02. DJ T – Euphoria Continue Reading

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MRTN – Slow (Final DJs Remix)

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Source: stockholmbeatconnection.com

Ready to go? Man nehme einen der bekanntesten DJ’s Schwedens, steckt in zusammen mit dem Drummer von Robyn in ein Studio und herauskommt das Produzenten-Duo MRTN aka Stockholm Beat Connection. Der DJ Mrtn und Drummer POMP arbeiten seit dem Frühjahr 2010 zusammen und legten zunächst das hart ravende High auf dem Dancefloor auf, um dann 2011 ihre Debüt-EP herauszubringen. Hier stach dann Slow heraus, ein Track mit den Vocals von Lovisa Negg, der es auf diverse heavy rotations und Bestenliste geschafft hat. Aufgrund dieses Erfolges rief dann der Blog Stoney Roads einen Remixcontest aus und bekam mehr als 80 Versionen zurück. Eine davon war die grandiose Reise durch die Nacht vom Stuttgarter Sebastiam Stuetz alias Final DJ’s, der uns mit seiner Bassline of Thunder an das erste Date, klapps auf den Po und den ersten Kuss erinnert. Baby, take it slow.