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Baio – Brainwash yyrr Face

Source: Wikipedia.org

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Brainwash Your Face. Lust auf Bowie and Ferry-influenced pop songs and dumbsmart arena techno? Dann seid ihr bei Baio genau richtig. Dahinter steckt der gebürtige New Yorker Chris Baio, seines Zeichen Bassist bei einer der besten Indie-Bands der Welt Vampire Weekend. Schon während seiner Collegezeit war der 31-jährige neben seinem Band-Dasein auch als DJ und Produzent unterwegs und hat sich 2012 entschlossen, seinem Faible für Dancemusic weiter nachzugehen. Unter seinem eigenen Namen erschien so zunächst die EP Sunburn – mit dem tollen Sunburn Modern – und dann noch zwei weitere EPs: Mira und ON&ON&ON&ON. Als seine Frau dann einem Jobangebot in London erhält, zieht der Amerikaner samt Kind und Kegel ins Vereinigte Königreich und fängt die Arbeit an seinem Debütalbum an. Ganz frisch draußen ist nun endlich The Names, ein Album, das durch seine poppig-lässigen Töne wie die erste Single Sister Of Pearl auffällt und dessen Name sich auf ein Buch von Don DeLillo, eines der Lieblingsbücher von Baio, bezieht. Atemberaubendster weil elektroidister Track ist Brainwash yyrr Face, eine hippelige Electropop-Nummer mit dem typisch weichen Gesang von Chris Baio.

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FOALS – Mountain At My Gates

Source: Wikipedia.Org

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I see a mountain at my gates. Ende August ist ja das exzellente vierte Album der Indie-Heroen Foals aus Oxford erschienen. Nach dem fulminanten Auftakt-Track What Went Down – so auch der Albumtitel – steht die nächste Singleauskopplung nun an. Bei Mountain At My Gates wird es weniger wild, dafür aber ziemlich interaktiv. Denn in ihrem 360°-Video – wohl das next big thing der Musikvideoproduktion – kann man sich in jede Perspektive in den Clip einklicken.

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COMA – Lora

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Source: verstaerker.com

I don’t know why I feel this way. COMA, das Kölner Duo Georg Conrad und Marius Bubat, die für clever-catchy-cosmic Technopop stehen, sind mit frischem Material zurück. Ihr neues, im File-Sharing-Modus entstandenes Album, nennt sich This Side of Paradise und kommt inklusive kunstvollem Schnäbelcover ab dem 9. Oktober via Kompakt daher. Mit dabei sind hier wieder die befreundeten Dillon (Vocals auf „The Wind„) und Edi Winarni (Sänger der Band MIT), der für das Artwork zuständig ist. Irgendwie auch verklärt-paradiesisch wird es in ihrer Vorab-Single Lora, die man ebenfalls auf der neusten Kompakt: Total 15 bestaunen kann und von der es bereits Remixe, u.a. von Robag Wruhme auf die Ohren gibt.Aber COMA treten auch in große Fußstapfen. Schließlich war ihr Erstling In Technicolor eines meiner Lieblingsalben des Jahres 2013! Viele der hierauf enthaltenen Songs kann man übrigens momentan auch im Kino als Soundtrack des Films Hüter meines Bruders genießen. Und dann noch das: Auf Tour geht es als Support von Roosevelt mit den folgenden Dates to remember: 26.11.2015 Häkken (Hamburg) /// 27.11.2015 YUCA (Köln) /// 28.11.2015 Zoom (Frankfurt) ///29.11.2015 Badehaus Szimpla (Berlin).

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Limp Bizkit – My Way (Florian Paetzold Remix)

Source: Wikipedia.org

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I did it my way. Genau 15 Jahre ist es her, als das amerikanische Nu-Metal-Quartett Limp Bizkit mit Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water ihr erfolgreichstes und ja, auch bestes Album veröffentlichten. 12 Millionen verkaufte Platten, ich gestehe, ich war auch einer davon, und Hits wie Take a Look Around, My Generation, Rollin‘ , My Way oder Boiler haben dann die Kapelle aus Florida um Sänger Fred Durst und Gitarrist Wes Borland irgendwie unsterblich gemacht. Genau das richtige Stichwort, um ihren Hit My Way aus dem Jahre 2000 wieder auferstehen zu lassen. Und na klar: Die Version der nach wie vor aktiven Band kommt hier natürlich im lässigen Remix von Florian Paetzold um die Ecke. It’s my way, my way or the highway.

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Dave DK – Whitehill Feat. Piper Davis

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Source: Kompakt.fm

Into the Woods. Für den Start in den Herbst lassen wir uns heute von der verspult-verhallten deephouse Melancholie von Dave DK verzaubern. Bei dem Song Whitehill erhält er dabei stimmlich-stimmige Unterstützung von Piper Davis, die ja ansonsten viel mit Stimming zusammenarbeitet. Benannt nach einem Tal in Italien heißt sein dazugehöriges Album dann Val Maira, dass via Kompakt erschienen ist und weitere DJ Kozeske Tracks darauf vereint. In David Krasemanns Diskographie, so der bürgerliche Name unseres Berliner Protagonisten, ist Val Maira sein Album Numero 3. Als einer der Resident-DJs des Tresors erschien vor fünfzehn Jahre bereits sein Debüt Sensory Overload und 2007 Lights And Colours.