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Sunburn | A Mixtape by La.Ga.Sta.

Your kisses are wasted on me. Manche von euch fragen sich vielleicht was so ein lässiger Typ wie Tom Selleck 2000 an einem heißen Sommertag so treibt, um sich abzukühlen. Reingeschlüpft in Espandrillas & Badeshorts, Tank-Top übergestreift, Ray Ban-Clubmaster aufgesetzt, Dutt gestyled und schwupps mit dem Fixie zur Costa Smeralda geht’s schon los. Hier angekommen rotiert er dann zwischen Beachbar, Wellenreiten, Beachvolleyballmatches und dem auflegen abgefahrener Summertunes. Keine Ahnung, ob das unsere Kollegen des geschmackssicheren Blogs La.Ga.Sta aus Athen genauso machen, fest steht aufjedenfall, dass sie uns regelmäßig mit ihren tollen Compilations beglücken. Auf ihrem Sunburn-Mixtape, was ihr euch auf Soundcloud downloaden könnt, vereinen sie Vibes von Baio, Todd Terje, HNNY oder auch Julio Bashmore. So oder so ein Anlass sich den Mix mit zur nächsten Badegelegenheit zu nehmen und das letzte Sommerwochenende zu genießen.

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Pardon Ms. Arden – What is love?

Source: http://pardonmsarden.com

Source: http://pardonmsarden.com

Baby, don’t hurt me. What is Love? Diese gar nicht so einfach zu beantworten Frage stellte 1992 der promovierte Politologe Haddaway. Nein, nicht in seiner Dissertation, sondern in dem vom Produzenten-Ehepaar Karin Hartmann und Tony Hendrik, die auch maßgeblich für den Erfolg von Wolfgang „hölle, hölle, hölle“ Petry (!!!) verantwortlich waren, geschriebenen Eurodance-Hymnee What is love. Haddaway, der auf Trinidad & Tobago geboren wurde und einen holländischen Vater hat, verschlug es 1989 nach Köln wo er American Football bei den Cologne Crocodiles spielte und später die beiden Produzenten kennenlernte um den Welthit einzusingen. So erklomm What is love 1993 in Deutschland und etwas später auch in UK Rang 2 der Charts und kam in Österreich sogar auf Platz 1. In den amerikanischen Billboard-Charts stieg er mit der Single bis auf Platz 11 auf, die zudem zum Werbejingle von Pepsi avancierte. Heute lebt der mittlerweile 50 Jahre alte Haddaway in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kaiser in Kitzbühel und hat sich sicherlich auch über diese weitere Coverversion seines One-Hit-Wonders gefreut. Stammen tut sie von der Münchener Indie-Rockband Pardon Ms. Arden, die einst von der SZ als größte Indie-Hoffnung Deutschlands für 2009 bezeichnet wurden, leider aber inzwischen nicht mehr aktiv sind. Don’t hurt me no more.

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KOA – All Of My Love

All of my love will shine at you. Wer gedacht hat, Tom Selleck 2000 bringt euch heißen Scheiss von der französischen Atlantikküste mit, der wird leider enttäuscht. Stattdessen hat er euch anlässlich seiner Rückkehr ganz viel leuchtende Love-Beats von Down Under eingepackt. Schon was her ist die Teen Idols-Compilation des australischen Future Classic Labels. Darauf enthalten ist mit All Of My Love ein Track der speziell für diese Compilation herausgebracht und dabei von dem mysteriösen KOA fabriziert wurde: „We were sitting on an older demo of this track for ages, so it’s exciting to see ‘All of My Love‘ get an official release.“ Gelohnt hat es sich allemal, denn herausgekommen ist ein klassischer House-Banger, der sich anhört wie ein lounge Remix einer B-Seite von Disclosure.