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Holy Models – Lessons (Falcon Punch Remix)

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Falcon Punch! Keine Sorge, ganz so schlimm wie nach einem fulminanten Schlag von Captain Falcon ergeht es euch nicht, wenn ihr euch Lessons von den Holy Models reinwerft. Lernen könnt ihr dafür folgendes: Nach ihrer im Netz gefeierten & supergechillten Debütsingle Swimming, schlägt nun das australische Duo Adam Frawley und Mitchell van Kaathoven aka Holy Models mit ihrer heißerersehnten zweiten EP auf, auf der das geschmeidige Lessons enthalten ist, welches via High Above The Ground just herausgekommen ist. Und weil es ja hochsommerlich ist und so gibt’s von dem Track den Pop Tropique- Remix vom US-Boy Falcon Punch. Zack! Buff!

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Golden Features – No One (feat. Thelma Plum)

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It’s getting higher. Big in Australia und ein Mann mit einer goldenen Maske. Golden Features, hinter dem sich der 23-jährige & kunstaffine Australier Tom Stell versteckt, bleibt lieber anonym und lässt die Musik für sich sprechen. Im letzten Jahr sorgte er in seiner Heimat bereits mit dem düsteren Dub-House Track Tell Me für Furor. Neu ist jetzt die XXIV EP auf der mir am meisten No One gefallen hat, bei dem sich der Newcomer stimmtlichen Support von der ebenfalls aus Australien stammenden Thelma Plum geholt hat.

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DJ Koze – Burn With Me

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In Deutschland spricht man nicht in Aufzügen. Victoria, der grandiose One-Take-Film von Sebastian Schipper, inzwischen ausgezeichnet und in aller Munde, sollte man sich aufjedenfall anschauen. Aber Vorsicht die Eskalation einer Nacht in Echtzeit in Berlin lässt einen nicht hollywodesk gut gelaunt aus dem Kino schlendern. Beginnen wir also von vorn: Eingangssequenz, stroboskoplicht, Berliner-Club und ein deeper schizoider Brainfoodbouncer von DJ Koze. Ursprünglich stammt Burn with Me als B-Seite von der ersten Single La Duquesa seines vor 2 Jahren erschienen Albums Amygdala und drückt seine Hommage an den David Lynch-Charakter Audrey Horne aus der Kult-Serie „Twin Peaks“ aus. Eben jenem Burn with Me hat der Hamburger DJ Koze nun extra ein Victoria Edit verpasst und somit ist die Nummer natürlich auch auf dem prämierten Soundtrack des Films von Nils Frahm enthalten. Zurück zum Film: Zu diesen ekstatischen Beats tanzt nun also alleine die spanische Protagonisten Victoria, beim rausgehen aus dem Club begegnet sie den vier stark betrunkenen Berlinern Sonne, Boxer, Blinker und Fuss. Daraufhin entsteht alleine schon durch das unmittelbare Setting ein intensiver Streifen, bei dem man die Emotionen der Darsteller aufnimmt als wäre man selber mit dabei und ist am Ende irgendwie auch erleichtert, dass der packende Film nach 140 Minuten endlich vorbei ist …

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Kartell – Attracted

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Et boum, ce le choc! Kartell, italienische Designmöbel und französischer Handtaschenhouse entfachen gleichermaßen eine elektrisierende Wirkung auf trendbewusste Großstädter. So auch der jüngste Streich des House-Künstlers Kartell, in Tours geboren und natürlich längst wohnhaft in Paris und um die ganze Welt jettend. Klanglich anziehend und ansteckend präsentiert er uns mit Attracted eine sehr sehr lässige Nummer, die hier schon rauf-und-runter-läuft und auf der Tender Games-EP des Franzosen zu finden ist.

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Chet Faker – Bend

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Bend it, bend it, just a little bit. Nick Murphy aka Chet Faker, 1988 in Sydney geboren,  urban trendsetter & coolste Sau 2014 mit seinem Debüt Built on Glass ist wieder da. Naja so halb. Denn bei seinem neuen Track Bend handelt es sich eigentlich um eine bislang unveröffentlichte B-Seite seines famosen Debütalbums. Typisch low-Soul, aber wie Faker in einem Interview verriet hat er sich zuletzt in einem Studio in Brooklyn versteckt, um dort an seinem Zweitwerk mit dem Ziel zu tüfteln einen „heavily performance-based„- Sound zu entwickeln. Und um noch mehr Gossip-News zu verstreuen: Just in diesem Moment residiert der Australier auf dem Hurricane – Festival und danach auf weiteren der großen europäischen Sommerfestivals und vertreibt sich  dazwischen die Zeit mit Treffen mit Todd Terje oder Niels Frahm.

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MØ – Say You’ll Be There (Absence Remix)

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I’m giving you everything all that joy can bring, this I swear. Say You’ll Be There aus dem Jahre 1996, Brit-Award prämiert, war eine der großen Nummer auf dem Debütalbum Spice der britischen Girlie-Group Spice Girls. Während wir Kinder der 90er uns Fragen was eigentlich aus Geri Halliwell aka Ginger Spice und den anderen mittlerweile sich jenseits der 40 befindenden Spice Girls geworden ist, erinnert uns die dänische Sängerin , ebenfalls ein Kind der 90’s und irgendwie ein wenig wie Sporty Spice, an einen ihrer größten Hits. Karen Marie Ørsted machte erstmals als  2013 von sich reden, als sie ihre Stimme dem schwedischen Produzenten Avicii für seinen Song Dear Boy lieh. Ist ja genauso geschehen zuletzt bei Lean On von Major Lazer aber auch alleine hat die Dame so einiges zu bieten mit dem grandiosen Don’t Wanna Dance  oder ihrem letztjährigen Debütalbum No Mythologies To Follow. Und auch ihr Remake von Say You’ll Be There, hier im lässigen Absence-Remix, kann sich hören & sehen lassen.

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Foals – What Went Down (Official Video)

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Was hat uns bloß so ruiniert? Neues von den Fohlen, nein nicht von denen aus Mönchengladbach, sondern von jenen aus Oxford. What Went Down ist ein Brett von einem Song, Sänger Yannis eskaliert, das Schlagzeug treibt an und der düstere Basslauf verbreitet Angst und Schrecken bei dem neusten Track der fünf britischen Math-Rocker Foals. Die Nummer kündigt ihr am 28. August erscheinendes viertes Album „What Went Down“ an , welches die Foals zusammen mit dem Produzenten James Ford von Simian Mobile Disco in Südfrankreich aufgenommen haben. Ob die dramatische Badeszene und der Kampfhundlauf dort auch entstanden sind, ist derweil nicht überliefert. Fest steht, dass ihre bisherigen drei Alben allesamt die Top 10 der britischen Albumcharts erreicht haben und sich stets von fluffigen Indiepop zu sphärischen Electrorock weiterentwickelt haben.

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Tourist – Holding On (feat. Josef Salvat & Niia)

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Whenever I open my eyes, it’s you that I want to see. Für Sad Dance Music oder auch Emotional Electro steht der geniale und ungoogelbare Tourist, hinter dem der Londoner Produzent William Phillips steckt. Mit seinem grandiosen Remix von Chvrches ist er ja längst in die Tom Selleck 2000 Ruhmeshalle eingezogen und auch alles andere was er anfasst, wird bei Berührung zu Gold. Nun hat er sich gesanglich Verstärkung von zwei weiteren Newcomern geholt und das feine Stück Holding On (momentan wohl ein äußerst beliebter Tracktitel) aufgelegt. Für das Duett sind dabei zum einen die Amerikanerin und Sweetest Girl Niia und zum anderen der Mann der Rihannas Diamanten geklaut hat aka Josef Salvat (siehe Australian pop music) verantwortlich. Stark.

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Jarryd James – Give Me Something

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Give Me Something. Mal wieder Australien, mal wieder modern Pop und somit Hitpotential in der Schnurrbartgalaxie. Unter dem Claim New Wave of Australian Pop Music konnte sich Jarryd James mit seinem ersten Track Do you Remember schonmal in die Riege der Newcomer-Acts von Down Under wie Chet Faker oder Hayden James einreihen. Nicht verwunderlich ist dabei, dass sich für den Sound der Neuseeländische Produzent Joel Little, der bereits mit Lorde, Sam Smith oder Ellie Goulding zusammengearbeitet hat, verantwortlich zeigte. Nun hat der aus Brisbane stammende Singer-Songwriter ein weiteres Stück nachgelegt. Give Me Something erkennt man an dem R&B-inspierten Gesang unterlegt mit souligen Electrobeats. Im August soll dann auch schon das Debütalbum des 30-Jährigen Jarryd James auf einem Majorlabel erscheinen.

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Boxed In – Mystery (Pat Lok ‚Yukon Soul‘ Mix)

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Am I living in a box, am I living in a cardboard box. Ganz so schlimm und geheimnisvoll ist es dann doch nicht um Oli Bayston aka Boxed In. Seit 2013 steht er als Solokünstler auf den Zetteln der britischen Musikpresse und brachte folgerichtig Anfang diesen Jahres sein selbstbetiteltes Debütalbum, mit großem Support eben vom Guardian, Sunday Times und NME, heraus. Besser bekannt mag der Londoner, der Live mit Band tourt, vielen durch seine Zusammenarbeit mit The 2 Bears oder auch George FitzGerald sein. Seine Sound sind richtig gut verpackt und kombinieren geschmackvoll wonnigen Electro, Songwriting und ein britisch-psychodelischen Vibe. Mystery steht dafür sinnbildlich und kommt zudem als entspannter Sommer-Track daher, bei dem mir insbesondere die female vocals bei Minute 1:45 ausgesprochen zugesagt haben. Für den richtigen Flow sorgt dann noch Pat Lok aus Vancouver mit seinem grandiosen  ‚Yukon Soul‘ Mix.