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HNNY – No

HNNY-

I don’t want your number (no).
I don’t want to give you mine (no).
I don’t want to meet you nowhere (no).
I don’t want none of your time. No Scrubs hieß einer der Hits des Jahres 1999 des amerikanischen Damen-Trios TLC und verkaufte sich über 1,6 Millionen mal weltweit. Ein zeitloses Problem das jeder kennt wird besungen, was auch der aus Stockholm Stammende House-Tüftler HNNY – gesprochen honey – befand und den Refrain on repeat legte und dieses entspannte Neuarrangement von No vor Eineinhalb Jahren bastelte. Den sweeten Schweden tanzend im Winnie Puh-Shirt sieht man dann in seinem lässigen Boiler Room-Set.

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Disclosure – Holding On feat. Gregory Porter

Holding On for Life. Los gehts ein bisschen wie beim König der Löwen, dann ein pumpender Beat und disclsoureske Drums & Synthies und schließlich der tiefe und klare Gesang von Gregory Porter. Disclsoure scheinen die Kritik auf ihren enttäusschenden Apppetizer Bang That ernst zu nehmen und präsentieren nun mit Holding On eine ziemlich coole neue Nummer. Diese ist dann auch Vorbote für ihr wohl noch in diesem Jahr erscheinendes zweites Album. Als besonders Stark erweist sich dabei die Kollaboration mit Jazzsinger & Grammy-Gewinner Gregory Porter, der ja bereits mit Claptone ein kongeniales Electro-Duo mit dem Song Liquid Spirit an den Start gebracht hat. Dieser war dann auch gemeinsam mit Howard Lawrence und dem Londoner Produzenten Jimmy Naples für die Kreation des Tracks verantworlich.

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WhoMadeWho – Ember EP

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Dänische Delikatessen. Da ist man mal ein paar Tage in der freundlichste Stadt Europas mit den hübschesten Menschen und den meisten Radfahrern, da läuft einem natürlich auf der Istedgade in Vesterbrø Jeppe Kjellberg – schnauzbärtiger Sänger & Bassist von WhoMadeWho – über den Weg. So weilen mit ihm derzeit seine Bandmembers Tomas Barfod und Tomas Høffding in Kopenhagen, um die Veröffentlichung ihrer neuen EP Ember zu feiern. Erst 2014 brachte das dänische Trio sein letztes Album Dreams raus und nun folgen nach intensiver Jamsession sechs frische Tracks, die über Get Physical mal wieder bei einem anderen Label released wurden. Deutlich synthetischer und elektronisch-verspielter geht es bei verträumten Tracks wie There’s A Way oder Ember zu. Auch der Gesang steht dezent im Hintergrund, inspiriert von den Pachanga Boys, DJ Koze, Jon Hopkins und Darkside, wie Jeppe im Interview mit dem dänischen Magazin Gaffa verlauten ließ.

Die vier weiteren Tracks der EP findet ihr dann nach dem Sprung auf Spotify Continue Reading

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Moi Je – Commence (Club Edit)

cavabien

Last night she said, Oh, baby, I feel so down. Oh it turns me off, When I feel left out. Als Wiedergutmachung haben wir euch von den schönsten Wiesen des Rhone-Tales einen kunterbunten Blumenstrauß mit summer Vibes zum Pfingstwochenende gepflügt. Moi Je heißt das Projekt aus dem französischen Lyon, das uns mit funky Frenchhouse und lässigem Piano bei dem Track Commence dermaßen beglückt, dass wir vor Ekstase im Kreis hüpfen. Zu finden ist das hier zu hörende Club Edit dann auf der Fabrique EP des Lyonnaiser Labels Profil de Face Records.

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The Drums – Me and The Moon (Clock Opera Remix)

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It’s a lovely night with that look in your eyes. Me and the Moon war nach den ebenfalls grandiosen Stücken Best Friend, Let’s Go Surfing und Forever and Ever, Amen die vierte Singleauskopplung des 2010er selbstbetitelten Debütalbums von The Drums, was es für immer tief in die Herzen von Tom Selleck 2000 geschafft hat. Inzwischen ist aus dem Brooklyner-Quartett im Laufe von zwei weiteren Alben Portamento (2011) und Encyclopedia(2014) ein Duo geworden und es sind nur noch der wunderbare Sänger Jonny Pierce und Gitarrist Jacob Graham übrig. Nicht überraschend: Schließlich waren es auch die beiden, die sich als Zwölfjährige in einem Bibel-Camp kennen und schätzen lernten und danach erst Goat Explosion, dann Elkland (in Farbe aus dem Jahr 2005) und schlussendlich eben The Drums gründeten. Grund genug für uns an diesem Donnerstag vier Jahre zurückzublicken und uns den verträumten Remix ihrer Londoner Labelkollegen von Clock Opera reinzuhauen.

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Everything Everything – Distant Past (Official Video)

Save me from the distant past. Everything Everything, eine vierköpfige Indie-Rockband bestehend aus ehemalige Studenten der Musikwissenschaft aus Manchester, betrat 2008 den Indiekosmos mit der Single Suffragette Suffragette, die sich bereits durch den unverwechselbaren Falsett-Gesang von Sänger Jonathan Higgs auszeichnete. Dieser sollte auch der unique selling point der Band bleiben – was zwar für manche etwas gewöhungsbedürftigt ist, den Erfolg der Band aber nicht schmälerte: Ihr 2010er Debüt Man Alive erreichte in UK Platz 17 und ihr  zweites Album namens Arc sogar 2013 Rang 5. Nun erscheint also am 22. Juni Album Numero drei mit dem Titel Get To Heaven. Einen Vorgeschmack darauf wird uns bereits mit der ersten Single Distant Past geliefert. Ein Mix aus Post-R’n’B und -HipHop, mit catchy Gitarrenriffs und einem eingängigen Refrain. Und getreu dem Titel geht es im von Higgs selbst entworfenen Clip zurück in die brutale Steinzeit.

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The Magician – Magic Tape 52

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Say cheese! Also: Bitte lächeln, denn es gibt auch gute Nachrichten zum Wochenstart. Bei den meisten Zaubertricks geht es nicht um irgendein extravagantes Trickgeheimnis, sondern es kommt in erster Linie auf die richtige Präsentation an, um die Audienz auszutricksen. Es wundert also kaum, dass der Belgier The Magician, zweifelsfrei ein Meister seines Faches, vor lauter musikalischer Spielfreude uns mal wieder mit seinem Magic Tape 52 verzaubert hat und es abermals in der hauseigenen Tom Selleck 2000 Heavy-Rotation rauf und runter läuft. Flotte Future-Disco trifft Summerhouseparty und das alles mit neuen Hits frisch abgemixt vom Magier. Aber hört und staunt am besten selber und greift euch den üblichen freien Download ab.

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Låpsley – Falling Short (Hannes Fischer Remix)

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It’s been a long time coming but I’m Falling ShortHolly Lapsley Fletcher und ihr Song Falling Short kann zu Recht als erster Hype des Jahres 2015 bezeichnet werden. Allzu stark ist ihr klarer, trauriger Gesang und die reduzierten Beats mitsamt des DIY-Charakters bei der Produktion der Nummer und so wundert es auch nicht, dass die aus Liverpool stammende Låpsley der größe Publikumsmagnet beim Eurosonic Noorderslag- Festival in Groningen war. Auch wenn das Stück somit nicht brandfrisch ist, darf es aber auch nicht in der Schnurrbartgalaxie fehlen, so dass Remixexperte Hannes Fischer uns diese tolle Reinterpretation von Falling Short kredenzt.

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WEKEED presents MEEXTAPE #1

Auf den Geschmack gekommen. Gestern durften wir noch mit der Indie-Train durch Köln tingeln und nostalgisch die Indieheroen der 00er Jahre abfeiern, da darf natürlich auch in der Schnurrbartgalaxie die elektronische Transformation ins Jahr 2015 am heutigen Tag nicht fehlen. Für famose Remixe auf Youtube bekannt ist das Pariser Duo Wekeed, die auf ihrem Meextape #1 genau den richtigen Mix mit Phoenix, Two Door Cinema Club, Lorde, Disclosure und weiteren liefern. Just like other couples make love, we make music. Sweaty grooves & sensuality are what we’re all about. Dieser Selbtsbeschreibung kann man nichts mehr hinzufügen und sich stattdessen zurücklehnen. Ein Highlight ist dann aufjedenfall ihr Track Wild Child, zu dem es dieses feel-good-video gibt:

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Fukkk Offf – Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me / Rave is King

fukkkofff
Rave is King. Reiner Zufall, dass unser Throwback Thursday-Post mit dem heutigen Vatertag zusammenfällt und es ausgerechnet bratzenden Prollo-Electro auf die Bierbäuche gibt. 2009 erhält der Hamburger Bastian Herrhorst aka Fukkk Offf Zutritt in die Ravegalaxie mit den beiden derb-brachialen Nummern Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me und Rave is King, die mir neulich zufällig als Soundtrack in dem Film Who am I zur Untermalung – na klar – Berliner Partyexzesse begegnet sind. Also merke: Wenn es auf der nächsten Party vor lauter Couples und vom Berufseinstieg gestresster Young Professionals wimmelt, einfach mal das Love Me Hate Me Kiss Me Kill Me Album von Fukkk Offf in die Playlist droppen, Sonnenbrille aufsetzen und mit der Bierdusche beginnen. Kommt sicherlich richtig gut an ….