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CHVRCHES – Lies (Tourist Remix)

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I can feed your dirty mind. Genau vor 3 Jahren stellte das Glasgower Electro-Pop Trio CHVRCHES ihren Track Lies zum freien Download ins Netz und gingen kurz darauf auch der geschmackssicheren Guardian-Kolumne New band of the day in die Fänge. Es folgten weitere famose Nummern wie The Mother We Share und Recover und schon waren die Schotten Hype und in aller Munde. Dabei kam der Erfolg – natürlich auch bedingt durch den zeitgemäßen Sound – nicht so überraschend, bewiesen sich doch zwei der drei Bandmitglieder bereits in Projekten wie The Twilight Sad oder Aereogramme. Ein trauriges Piano, die verlorene Stimme von Lauren Mayberry prägen das tolle Lies, für dessen atmosphärischen Remix der Londoner Tourist genau der Richtige war und die passende Prise Beat hinzugefügt hat. Und noch aktuelle good News: CHVRCHES befinden sich derzeit im Studio und basteln an Album Numero 2 …

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Jamie XX – Loud Places (Official Video)

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Echte Fründe ston zusammen. Der 27-jährige Londoner Jamie Smith, besser bekannt als Jamie XX, ist ein wahrer Meister der Selbstinszenierung. So kündigt er immer häppchenweise und dabei im Doppelpack Tracks seines Solodebütalbums In Colour an. Begonnen hat das ganze vor 4 Monaten mit der großartigen Kombo Sleep Sound und Girl, nun setzt sich das Albumpuzzle mit Gosh (was qualitativ deutlich abfällt) und dem XXesken Loud Places fort. Kein Wunder, hat doch bei Loud Places Romy, ja genau der Sängerin ihrer gemeinsamen Band The XX, ihre unverwechselbare traurig-schöne Stimme untergebracht. Im dazugehörigen Clip skaten Jamie und Romy dann durch ihre Lieblingsplätze Londons – im Skatepark, auf dem Bürgersteig und in der U-Bahn. Nicht verwunderlich also, dass bei so viel Verbundenheit auch die dritte Platte von The XX in den Startlöchern steht, wie Jamie XX kürzlich in einem Interview im NME verlauten lies.

Vor lauter Vorfreude dann noch das: Jamie XX beglückt uns bald mit einer Tour, die auch in Germany Halt macht. Am 17. Juli steht das Melt! Festival für ihn an und dann folgen im Herbst zwei Clubkonzerte in Köln (19.10 im Gloria) und Hamburg (24.10 im Uebel & Gefährlich). Bis dahin also schonmal fleißig sein Debüt In Colour hören, das am 29. Mai erscheint und mit folgender  Tracklist auftrumpft: Continue Reading

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The Bohicas – Where you at (Official Video)


Whatever happened to my rock n‘ roll. Wahrscheinlich mussten Gitarrenriffs & Lederjacke gegen Anzug & Krawatte ausgetauscht werden, eine Veränderung die man in UK zynisch als BOHICA aka „Bend Over, Here It Comes Again!“ bezeichnet. Nicht schon wieder im Job was hinten rein zu kriegen dachten sich wohl The Bohicas und gründeten vor 3 Jahren in Essex eine Rock n’Roll Kapelle, die nach einer Mischung aus Black Rebel Motorcycle Club und The Vines klingt. Durch das famose Where You At konnte es das systemkritische Twenty-Something-Quartett auf diverse Ones to watch in 2015-Listen schaffen, was sie zudem noch einer Tour mit Franz Ferdinand und einem Deal beim ehrwürdigen Domino Records verdanken.

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Kakkmaddafakka – Someone New (Roosevelt Remix)

Holding on for someone new. Zwei wie ihr dürfen sich nicht verlieren: Anfang der 2010er Jahre betrat zunächst die wunderschön-skurille norwegische Tanzkapelle Kakkmaddafakka den Indie-Mainstream und es durften weder Restless noch Your Girl (mit diesem großartigen inofficial Clip) auf dem Partydancefloor fehlen. Kurz danach folgte dann ROOSEVELT aka Marius Lauber von Beat Beat Beat, der unser Herz im Sturm mit Sea gewann und unsere Körper beim MELT in Wallung  versetzte. Also getreu dem Throwback Thursday packen wir die beiden Heroen hier einfach mal zusammen und genießen den sommerlichen Remix den ROOSEVELT von Someone New von Kakkmaddaffakas drittem Album Six Months Is A Long Time gezaubert hat.

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George FitzGerald – Full Circle (feat. Boxed In)

GeorgeFitzGerald
You spin me right round, baby, right round. Nächste Woche erscheint das Debütalbum Fading Love vom in Berlin wohnhaften UK-Houseboy Georg FitzGerald. Floor-filling house mit I Can Tell (By the Way you move) kannten wir von ihm ja schon, nun kreist er mit melancholisch-poppigem Deephouse bei Tom Selleck 2000 seine Runden. Inspiriert von einem Zeitungsartikel über Eric Cantona, den er zufällig auf den Straßen Berlins fand (Cantona Comes Full Circle) bekommt er bei Full Circle Unterstützung von Oli Bayston, Teil der Londoner Electroniker Boxed In, der uns seine Liebesgeschichte erzählt.

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MÖWE – You Make Me Feel Good

You make me feel good. Wer hätte das gewusst? 1998 erschien Music sounds better with you von Stardust, das seitdem als die meistverkaufte Single of Housemusic gilt (take this Sky & Sand). Hinter dem French House-Projekt steckten große Namen wie Thomas Bangalter (Daft Punk), der Sänger Benjamin Diamond und Alan Braxe (zig Remixe mit Fred Falke zusammen), die sich bei dem benutzen Sample bei Chaka Khans Song Fate von 1981 bedienten. Aber leider blieb es trotz des Wahnsinnserfolges von Music sound better with you nur bei dieser einzigen Nummer des Trios – und das, obwohl Bangalter angeblich 3 Millionen Dollar angeboten bekam, um eine ganze Platte von Stardust zu produzieren. Satter Sommersound und das wachsende Bedürfnis barfuss im Sand zu tanzen versprüht auch die Version des Klassikers  You Make Me Feel Good des Wiener Duos Mel & Clem aka MÖWE.

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Britney Spears – Breathe On Me (James Holden Vocal Mix)

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Femme Fatale. Auf dem Zenit des Erfolges von Britney Spears erschien 2003 ihr viertes Studioalbum In the Zone (u.a. mit der Single Toxic). Der Anfang vom Ende der „Pop-Prinzesinn“ ereignet sich dann beim Videodreh zur geplanten vierten Singleauskopplung Outrageous 2004, bei dem sich Spears schwer verletzte und sowohl Video als auch Single verwarf. Davon betroffen war auch der große UK-Produzent James Holden, der sich die ebenfalls gecancellede Single Breathe On Me schon vorgenommen hatte um daraus einen sphärisch-elektronischen Remix zu basteln. Grund genug diese Nummer in der Throwback Thursday Kategorie zu würdigen und ins verdiente Rampenlicht zu heben. Dieses scheint wiederum Brit nicht gut getan zu haben: Inzwischen ist  sie 33 Jahre alt, beschimpft ihre Fans, wirkt ausgebrannt und kann sich damit schon längst in die Riege verbrannter Kinderstars wie Macaulay Culkin, Aaron Carter oder Miley Cyrus einreihen. Was bleibt ist die Erinnerung, an schöne Momente wie ihren Live-Auftritt zu Breathe on Me

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Florence & the Machine – What Kind Of Man (Nicolas Jaar Remix)

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What kind of man loves like this. Zumindest Nicolas Jaar weiß die 28jährige Indiesängerin Florence Welsh zu schätzen: So hat der US-Chilene sich What Kind Of Man vorgenommen, den Appetizer des dritten Florence & the Machine Albums und daraus ein episches 12 Minuten dark-jungle-disco-Inferno  gezaubert. In dem im Mai erscheinende Album der Londoner Band How Big How Blue How Beautiful  verarbeitet Florence dann eine Trennung und so verwundert es auch nicht, dass hierauf weniger Phantasie als Realismus in den Songtexten Einzug gehalten hat. Im Clip zur Single rockt dann Florence & the Machine schonmal ordentlich gegen die Männerwelt.

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Dolly Parton – Jolene (Todd Terje Remix)

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Jolene, Jolene, Jolene, Jolene, I’m begging of you please don’t take my man. In sunny California ist ja derzeit das hippie-hipster Festival Coachella angesagt. Zu Gast ist dort auch der norwegische Remaster Of The Universe Todd Terje, der erstmal einen glanzvollen Auftritt mit Kumpel Bryan Ferry zu ihrem gemeinsamen Track Johnny and Mary aufs Parkett gelegt hat. Die Steigerung gab’s dann noch mit der furiosen Tanzperfomance zu seinem Überhit Inspector Norse. Gleichermaßen die Beine in Wallung versetzend verhält es sich auch mit seinem Remix von Dolly Parton’s herzerwärmende 1973er Lovesong Jolene. Also besorgt euch den freien Download von Todd Terje und wippt mit.

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CITIZENS! – Waiting For Your Lover (Official Video)

CITIZENS

Waiting For Your Lover. Wir sind ja alle auf der Suche, das weiß auch die Bravo für Studenten (Neon)und hat zuletzt die Tinder-Gesellschaft ausgerufen. Deshalb haben wir auch direkt mal mit diesen vier flotten Londonern gematched, denn zu verführerisch war die Mischung aus schwülstig-süßem Gesang, eingängige Melodien und fluffige Beats, die uns CITIZENS! boten. Ihr Debütalbum Here We Are wurde ja in Schottland von Alex Kapranos aka Voice of Franz Ferdinand produziert und nun erscheint drei Jahre später endlich das Zweitwerk European Soul via Kitsuné. Track 1 Lighten Up wird direkt der Ohrwurmgarantie gerecht und auch der nächste Streich Waiting For Your Lover verzückt mehr als es eine Cello-spielende Eliteapartnerin je könnte. Übrigens: Keine Geringere als die famose Aluna George hat bei dem Track mitproduziert. Drei Termine stehen dann für die CITIZENS! im Frühjahr in Deutschland an: 20.4 Berlin, 21.4 Hamburg und am 22.5 in Dortmund.